Ich bin Dr. Bambi Gonzales, Chefredakteurin von "Bambi's getting sexy" jung, innovativ, verrückt, lustig, weiblich, wandlungsfähig, Ehefrau, Tochter, Freundin, Bloggerin, Katzenadoptivmutter, Weltenbummlerin und viele Leidenschaften mehr!

Priscilla Precious, das tanzende Bumsmariechen

Priscilla Precious ist eine Frau, aber keine gewöhnliche Frau, der man vielleicht täglich beim Einkaufen begegnen könnte – nein… Sie ist so viel mehr. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, sie vor vielen Jahren kennenlernen zu dürfen.

Ich erzähle Euch nun die Geschichte, die sich im Karneval 1989 zutrug.

Als junges, damals 18-jähiges Mädchen, war ich mit meinen Eltern beim Kölner Karnevalszug. Als gerade der Wagen mit dem Elferrat vorbeizog, kämpfte ich mich todesmutig alleine zum nächsten Getränkestand, um mir einen Asbach-Cola zu holen. Das war ein Leichtes für mich, da ich als Clown Pennywise verkleidet war und die angetrunkenen Männer einen gehörigen Respekt vor mir hatten (meine Eltern lasen immer gerne Bücher von Stephen King). Als ich einige Zeit später am Stand der Firma „Getränke Fickers“ ankam und mich an die überfüllte, mit laut grölenden, verkleideten Menschen vollbesetzte Theke anstellte, hörte ich neben mir die rauchige Stimme einer reifen Frau, die „noch 2 Kölsch und 2 blaue Lümmel“ bestellte. Sie stand direkt neben mir und roch nach Rauch und billigem Parfüm. Sie war als Funkenmariechen zurecht gemacht, trug schwarze Netzstrümpfe mit Löchern, ein rot-weißes Minikleid im typischen Uniform-Stil. Einige Knöpfe fehlten bereits und es hatte weiße Flecken.

„Den Clown kenn‘ ich, der taugt nichts!“ sagte die Frau, „warum bist du denn nicht als Nonne oder Indianer verkleidet?“ „Das könnte ich dich auch fragen, du Schlampe!“, sagte ich ziemlich gereizt, weil mir das Gedränge auf den Sack ging und die Frau mich mit ihrer asozialen Art total herausforderte. „He, mal nicht so gereizt, Kleines!“. Ich nahme mein Getränk und wollte gehen, da hielt sie mich an einer meiner Bommeln fest. „Weißt du eigentlich, wer ich bin?“ – „Nein, will ich auch nicht! Lassen Sie meine Bommel los!“ – „Ich bin Priscilla, das tanzende Bumsmariechen!“

Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte von ihr gelesen – verbotenerweise, und zwar in der „Wochenend“, die mein Vater seit den 70ern abonniert hatte und heimlich las, wenn meine Mutter beim Töpferkurs war. Das war doch diese Frau, die immer hinten in der Zeitschrift, wo die Kleinanzeigen sind, inseriert hatte. Oh weia! Die alte Sau!

Ich musste ihr imponiert haben mit meiner aggressiven Art, denn sie lud mich zu einem weiteren Kaltgetränk ein.

„Weißt du“, sagte sie, „ich bin hier mit meiner Tanzgarde, den ruud-wießen Fötzjer aus Geilenkirchen. Wir machen hier immer ein bisschen rum an Rosenmontag, wir wollen halt Spaß haben, du verstehst doch, was ich meine.“ Ich bekam einen hochroten Kopf. Dann kam auch mein Papa; ich wollte nicht mit dieser Frau gesehen werden, aber dennoch interessierte sie mich. Ich ging einen Schritt nach vorne, auf meinen Vater zu, der mir zurief: „wir gehen noch ins „Brauhaus Spät“, Liebsche, wir sitzen unten, direkt hinter dem Eingang! Wenn du hier fertig bist, kommst du nach! Du unterhältst dich ja noch!“

Jetzt stand dem fragwürdigen Vergnügen nichts mehr im Weg, denn ich wollte schon noch mehr wissen von dieser geheimnisvollen Frau. Ich wand mich ihr wieder zu und fragte: „Und was macht ihr dann so am Rosenmontag, welche Art von Spaß habt ihr denn?“ Priscilla antwortete: „Die ruud-wiße Fötzjer haben einen eigenen Wagen, da spritzt der Sekt nur so! Dafür sorgt der Sekt-Jupp schon. Und unsere Kaviar-Mädche müssen ständig auf’s Klo. Komm‘ doch mal mit!“

Jetzt war ich endgültig fasziniert von dieser ganz besonderen Schlampe und beschloss, mir das frivole Treiben anzuschauen. Ich folgte ihr durch das Getümmel, bis die Menschenmengen weniger wurden, und wir gingen in einen versifften Hinterhof, wo ein alter Opel Kadett, der besagte Karnevalswagen und mehrere Dixie-Klos standen.

Priscilla Precious, Mai 1990

Priscilla Precious, Mai 1990

Der Karnevalswagen war nicht besonders groß, dafür aber umso fantasievoller gestaltet: ein riesengroßer Pappmaché-Dödel ragte weit in den Himmel auf, die Seiten des Wagens waren mit klitorisartigen Applikationen beklebt und über allem prangte der Spruch: „Die Fötzjer sinn da, Bummsfallera!“ Priscilla erklärte mir: „Wir haben auch Wurfmaterial! Wir schmeißen mit dicken Würstchen und hartgekochten Eiern. Und wir spritzen auch gerne mal Sprühsahne in die Menge!“

Plötzlich hörte ich aus Richtung dieses verruchten Wagens ein Stöhnen. Ich wollte mir nicht ausmalen, wer da stöhnt und warum, aber Priscilla erklärte bereits: „Das sind Ray und Kiki, die schieben ’ne Nummer. Willste mitmachen, du kleines Luder?“ Nein, das war nun wirklich nichts für mich… „Weißt du, wir drehen jedes Jahr an Karneval einen Film, den wir an Videotheken verkaufen. Den kann man dann hinten in der Pornoecke ausleihen. Dieses Jahr nennen wir ihn: ‚Ruude Fötzjer, wieße Spritzjer‘.

Aus dem Opel Kadett stieg nun eine Frau, die sich als „Marylin Mystique“ vorstellte – sie musste die ganze Zeit in dem Auto gesessen haben; was sie dort machte, weiß ich nicht. „Ey Priscilla, wen hast du uns denn da angeschleppt?“ – „Die Kleine wollte mal sehen, wat mir Fötzjer so treiben!“

Was sich dann zugetragen hatte, kann ich nicht mehr vollständig wiedergeben, denn ich hatte einige Eierlikörchen mit Sprühsahne zuviel getrunken. Im Nachhinein kann ich mich aber daran erinnern, dass dieser Nachmittag auf dem Karnevalswagen mir meine Unschuld genommen hat und ich Priscilla Precious bis heute noch regelmäßig treffe.pssst

Stunden später kam ich mit einigen abgerissenen Bommeln, aber glücklich und besoffen im „Brauhaus Spät“ an, wo meine Eltern ebenfalls sturzbetrunken in der Ecke hingen und nicht genauer hinterfragten, wo ich die ganze Zeit gewesen bin. Ich sagte, ich hätte mich mit ein paar Mädels aus meiner Berufsschulklasse verquatscht…

Unregelmäßig treffe ich mich noch noch heute, 2016, mit Priscilla und habe immer eine Flasche Eierlikör und Sprühsahne im Kühlschrank, direkt neben der dicken Wurst. Und wenn Ihr mal in der Videothek seid und Euch ein Sexvideo ausleihen möchtet: schaut mal auf die Rückseite, ob Ihr dort meinen Namen findet..!

Hinweis:
Die Personen und die Handlung der Geschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Ein Rückblick auf 2015 und ein Ausblick auf das neue Jahr!

Hallo liebe Leser!

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, ja ich gebe es zu, aber nach einer Heirat hat man noch das eine oder andere „bürokratische“ zu erledigen.  Aber das ist nun auch erledigt und endlich komme ich mal wieder dazu etwas aus unserem Leben zu berichten.  Seit der  Hochzeit haben wir wieder viel erlebt!

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Auf dem Weg in die Flitterwochen auf „Wolke 7“

Unsere Hochzeitsreise ging nach Sizilien, besser gesagt nach San Allessio Siculo.  Das liegt ca. 40 km südwestlich von Messina an der Küste des Ionischen Meeres. In unmittelbarer Nachbarschaft ist auch der wunderschöne Ort Taormina gelegen. Dort haben wir eine wunderschöne und romantische Woche in einem Wellnesshotel und Spa genossen und die Gegend ausgiebig erkundet.

Ein ausführlicher Reisebericht folgt hier in den nächsten Tagen!

Ebenso kommen wir gerade aus den „2. Flitterwochen“ aus Oberstdorf zurück, wo ich bzw. auch mein Mann interessantes zu berichten wissen. Also, seid gespannt liebe Leser!

 

 

 

Unsere Hochzeit!

Und dann kam er, der Tag der Tage! Was ich bzw. wir uns lange nicht vorstellen konnten, wurde Realtität. Unser Hochzeitstag!

Wie ihr euch sicher denken könnt, habe ich die Nacht vor unserer Hochzeit vor Aufregung kaum geschlafen. Mein Gatte hat dafür bestens geschlafen, kaum waren wir von unserer freitagabendlichen „Vorfeier“ zu Hause, lag er im Bett und war rasch im Land der Träume. Umso erstaunter war er dann, als um 7 Uhr der Wecker klingelte und ich – wie immer, wenn wir etwas vorhaben – frisch und munter und ohne Augenringe aus dem Bett sprang, ein Liedchen trällerte und meinem Liebsten einen frisch gebrühten Kaffee kredenzte. Noch schnell unter die Dusche gehüpft und ab ging es für uns beide zum Beautyprogramm beim Frisör.

Unser lieber Trauzeuge J. und mein Papa waren beauftragt, den Autoschmuck und meinen Brautstrauß abzuholen. Keine zwei Stunden später waren wir frisch gestylt wieder zu Hause und wurden von unseren Trauzeugen und den Brauteltern in Empfang genommen. Ein kleiner Wehmutstropfen an dieser Stelle: die geliebte Mama Thea, meine Schwiegermutter konnte diesen wunderbaren Tag leider nicht mehr miterleben. Sie ist voriges Jahr an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben. Aber für mich ist eines klar: Sie war den ganzen wunderschönen und traumhaften Hochzeitstag mit dabei. Das spüre ich tief in meinem Herzen!

Und dann gings los! Auf zur standesamtlichen Trauung im Kurfürstlichen Schloss zu Koblenz!

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Kurfürst Clemens Wenzeslaus ließ das Kurfürstliche Schloss von 1777 bis 1786 im Stil des französischen Klassizismus errichten. Das Kurfürstliche Schloss ist im ehemaligen Bundesgartenschaugelände gelegen.

Vor dem Schloss waren schon alle Gäste versammelt und dann ging es in den schönen Kaiserin-Augusta-Saal:

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Mein Mann und ich waren schon mächtig aufgeregt, aber wir haben die wunderschöne Rede des Standesbeamten sehr genossen! Der Standesbeamte erzählte die Geschichte von Feuer und Wasser:

Als Feuer und Wasser sich das erste Mal begegneten, waren sie voneinander fasziniert. Das Feuer war ungestüm und temperamentvoll, leuchtend und heiß, brodelnd und aufregend. Das Wasser hingegen floss ausgeglichen vor sich hin, war klar und beruhigend, glitzernd und erfrischend. Staunend betrachteten sich Feuer und Wasser. Beide entdeckten am anderen unzählige Eigenschaften und Besonderheiten, die sie an sich nicht kannten. Und da sich Gegensätze bekanntlich anziehen, blieb es nicht aus, dass sich Feuer und Wasser ineinander verliebten. Sie trafen sich, hatten Spaß miteinander, lernten voneinander und ergänzten sich wunderbar. Weil sie sich gegenseitig so kostbar geworden waren, beschlossen Feuer und Wasser, für immer zusammenzubleiben. Sie feierten ein großes Fest. Viele Gästen waren geladen – auch der Wind. Der schenkte ihnen eine bauchige Flasche mit wertvollem Inhalt. Nach der Feier öffneten Feuer und Wasser die Flasche und entnahmen daraus eine alte Schriftrolle. Auf dem Pergament stand Folgendes geschrieben: “Passt auf, dass ihr eure Individualität behaltet! Ihr seit so verschieden und schätzt dies aneinander. Hütet diesen Schatz, denn dieser ist das Geheimnis eurer Liebe. Respektiert eure Grenzen! Lernt voneinander, aber versucht nicht, euch gegenseitig umzuerziehen! Entdeckt immer wieder Neues aneinander! Glaubt nie, dass ihr das Geheimnis des anderen gelüftet habt, und achtet einander jeden Tag eures gemeinsamen Lebens!” Feuer und Wasser lasen die Flaschenpost aufmerksam durch und dachten darüber nach. Dann stellten sie die bauchige Flasche gut sichtbar in ihrer gemeinsamen Wohnung auf, um immer wieder an deren Inhalt erinnert zu werden.

Eine wunderschöne Geschichte, die auch mit Sicherheit ein bisschen auf uns zutrifft und das Geheimnis unserer Liebe wollen wir immer behüten.

Es folgte die Frage aller Fragen und ich kann euch sagen nie habe ich so gerne „JA“ gesagt wie am 05.09.2015!

Nach einem Sektempfang vor dem Kaiserin-Augusta-Saal ging es anschließend  zur großen Hochzeitsfeier mit einer freien Trauung auf die Marksburg in Braubach.  Die freie Trauung war ganz toll und individuell durch unseren Hochzeitsredner und die Trauzeugen gestaltet. Es gab hier viel zum Schmunzeln, aber auch viele romantische Momente.

Die Kirche bietet zwar einen angemessen feierlichen Rahmen, doch gerade Paare, die aus der Kirche ausgetreten sind, die verschiedenen Religionen angehören oder die sich eine ganz freie und individuelle Trauung vorstellen, wünschen sich für ihren großen Moment eine noch persönlichere Alternative.

Die freie Trauung bietet Brautpaaren alles: Eine Zeremonie, die ganz auf die Wünsche und Vorstellungen des Paares abgestimmt ist, in feierlichem Rahmen oder ganz ungezwungen in der freien Natur, religiös oder weltlich. Wie bei der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung ist der Höhepunkt auch bei einer freien Trauzeremonie, wenn sich das Brautpaar gegenseitig den Trauring ansteckt.

Nach diesen Highlights ging es ans Feiern und an die kulinarischen Genüsse. Nach dem Kaffeetrinken wurde die Fotostrecke der Hochzeitsbilder geknipst. Unsere Hochzeitsgäste bekamen derweil eine spezielle Burgführung.

Die Marksburg

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Marksburg, Braubach

ist eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Höhenburg oberhalb der rheinland-pfälzischen Stadt Braubach am Rhein, von der sie ihren ursprünglichen Namen Burg Brubach bezog. Sie steht auf einem Schieferkegel in 160 Meter Höhe und ist die einzige nie zerstörte mittelalterliche Höhenburg am Mittelrhein. Der verputzte Bruchsteinbau entstand zum Schutz und zur Verwaltung Braubachs und diente anfänglich auch als Zollburg.

Die Burg ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) und in die Denkmalliste von Rheinland-Pfalz eingetragen. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention und mit dem blau-weißen Schutzzeichen gekennzeichnet. Außerdem ist sie seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Und dann ging nach einem grandiosen kalt-warmen Buffet (Orginalton der Brautmutter: „Haben wir DAS ALLES bestellt???“)  die Party erst richtig los. Es gab einige Spielchen, die wir mit Bravour meisterten und dann wurde getanzt, bis die Füße qualmten! Das Thema „qualmende Füße“ wurde durch den Servicemitarbeiter/innen der Marksburgschänke ganz exellent gelöst! Eisbeutel und ein Wasserbottich ließen meine Füße und die so manch weiblicher Gäste ganz schnell wieder entspannen und es konnte weitergetanzt werden. Ein besonderer Dank geht hier ganz speziell an das Team der „Marksburgschänke“ die uns und unsere Gäste zu jeder Zeit absolut freundlich und professionell bis tief in die Nacht bewirtet haben!

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Gegen halb 5 Uhr morgens wurden mein Mann und ich dann brav zu Hause abgeliefert, damit wir bis zur nahenden „Frühstücks-Nachfeier“ um 9 Uhr wieder frisch und munter sein konnten, was bei mir überhaupt kein Problem war, denn bis dahin hatte ich immer noch eine Überdosis „Glückshormone“ im Körper!

Jetzt sind wir 8 Wochen verheiratet und führen seitdem eine glückliche Ehe, was auch hoffentlch so bleiben wird. Eine Ehe mit vielen schönen Mochmenten und allem, was noch zu einer Ehe auf Basis von gegenseitigem Respekt gelebt wird! IMG_1341 als Smartobjekt-1

 

 

Heiraten und das kleine Chaos einen Tag davor!

Liebe Leser!

Sorry, das es etwas länger gedauert habe, nach einer Heirat ist doch noch das ein oder andere zu erledigen und daher jetzt erst der erwartete Bericht vom  (leicht) chaotischen Tag vor unserer Traumhochzeit!

Der eine oder andere Leser kennt sicher das, was Brautpaare einige Tage oder einen Tag vor der Hochzeit noch erleben müssen. So auch wir! :-D

Es begann damit, dass einer der Trauzeugen unsere Musikanlage drei Tage vor unserer Hochzeit abholte, mit dem Auftrag, diese sicher und zügig – am einfachsten direkt –  zu unserer Hochzeitslocation (eine romatische Burg im Mittelrheintal) zu befördern.  Mit dem Ergebnis, dass diese einen Tag vorher immer noch nicht dort eingetroffen war. Ich hatte schon damit gerechnet das unser lieber P. (besagter Trauzeuge) zwar schon am Mittwoch losgefahren war, aber scheinbar einen Umweg über Österreich, Ungarn, die Slowakei und Polen genommen haben musste, da er weder über Festnetz noch über Handy erreichbar war. Hmmm, meine Nerven spannten sich leicht an. Und ich geriet in einen Telefonamoklauf und rief ihn an und schrieb Whatsapp-Nachrichten was das Zeug hielt. Ohne Erfolg!Was in dieser Situation wahnsinnig hilfreich ist, Alkohl. Ich versuchte mich mit einem  bzw. mehreren Schnäpschen und dem guten Zureden meines zukünftigen Gatten zu beruhigen.

Der Haupt-Trauzeuge meines Gatten in spe rückte bei uns an und holte unsere Deko für die Hochzeitslocation ab. Hier ein besonderer Dank an unseren lieben J. der pünktlich zur Stelle war. Nettes Geplauder in lockerer Runde und ein paar Infos zur Ablieferung auf der Burg ließen mich zunehemd wieder entspannen. Den lustigen Dialog unserer netten Vermieterin, die sich an diesem Tag irgendwie als heimliche Guerilla-Kämpferin entpuppte und auf einmal nicht mehr wusste, dass wir am darauffolgenden Tag heiraten würden, erspare ich euch hier an dieser Stelle. Frau G. Sie sind trotz allem die netteste Vermieterin ever!

Unser Trauzeuge J. machte sich also auf den Weg und einige Momente später rief er an, er sei auf der Burg. Trauzeuge P. war bis dahin – von seiner jetzt vermutlichen Weltumrundung – immer noch nicht mit der Anlage auf der Burg eingetroffen. Mein Gatte in spe verzog beim Telefonat mit J. das Gesicht, was ich natürlich direkt als schlechtes Zeichen deutete. Auf meine Frage, was denn sei (den nächsten Schnaps hatte ich bereits intus), kam die Antwort, wir wären gar nicht für den 05.09.15 gebucht! Wir wären für den 06.09.15 eingetragen!  Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas???????? Wie bitte????? Mir wurde ganz anders! Die Trauung am 05.09.15 und viele Gäste von weit her angereist und überhaupt, wie soll man denn da noch feiern ohgoottttttttt! Ich hatte nicht mehr die Kraft in unseren Vertrag zu schauen, die Flasche Schnaps war einfach viel näher!!! Mein Mann, sitzt immer noch wie versteinert am Tisch und schlägt ganz theatralisch die Hände vor das Gesicht. Oha!

Und go! Mir kullerten die Tränen wie Sturzbäche und ich konnte nur noch die Flasche ansetzen.

Und danke! Die Szene hätten wir dann im Kasten!

Wie sich herausstellte, war alles nur ein Scherz von J. der einfach mal als Trauzeuge einen Streich spielen wollte. Wie ich am Hochzeitstag erfuhr, war P.  dann auch nicht auf Weltreise und hatte am Freitag die Stereoanlage abgeliefert, weil er noch mit anderen Hochzeitsüberraschungen beauftragt war.

Am Abend vor unserer Trauung haben wir dann mit einigen unserer Gäste, die von weiter angereist waren, schon ein wenig vorgefeiert. Was war es da für eine tolle Stimmung!

Ein Bericht über unsere wunderschöne und traumhafte Hochzeit folgt…..

 

 

 

 

Glücklich – keiner wie wir!

Hallo liebe Leser!

Es ist vollbracht, wir sind verheiratet! Der Wahnsinn, morgen ist es schon drei Wochen her, seit wir in den „Stand der Ehe“ getreten sind. Und es fühlt sich so gut an!  :-D Es war ein traumhafter und ganz wunderbarer Tag für meinen Mann und mich und für unsere vielen Gäste natürlich auch. Die Woche vor der Heirat hatten wir  und unsere Trauzeugen noch einige Kleinigkeiten zu erledigen und konnten dann am 05.09.15 unseren großen Tag voll und ganz genießen!

Kuss

Also, wenn ihr wissen wollt, wie schön unsere Hochzeit war und wieviele Nerven wir am Tag davor lassen mussten, :lol: dranbleiben. In den nächsten Tagen folgt der Exklusiv-Bericht!

Junggesellinnenabschied – The Day After

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Zuviel Alkohol: Ich bin heute so müde, wie das Baby Hübner!

Liebe Leser! Die Hochzeit wirft ihre Schatten voraus. Nur noch 20 Tage und es ist soweit! Gestern haben mich meine beiden Trauzeuginnen mit einem Junggesellinnenabschied überrascht. Und es war so schön! Durch einige geschickte Nachfragen wussten die Mädels, dass ich mir mit meinen 44 Jahren  einen ruhigen Junggesellinnenabschied ohne peinliche Spielchen wünschte. Unter dem Vorwand noch passende Schuhe für ihr Kostüm zu shoppen, lockt mich meine erste Trauzeugin Petra also  in die Nachbarstadt. Was an sich schon logisch ist, denn in meiner Heimatstadt wäre dies nahezu aussichtslos, da die Innenstadt nicht gerade attraktiv ist und sich das Shoppingangebot eher in Grenzen hält.Von der Feierei mal ganz abgesehen.  Soweit so gut! Nach einem ca. 2 1/2stündigen Shopptingtripp steuerte sie mich geschickt an die erste Partylocation.

Das tolle an dieser Situation ist, ich kenne das Restaurant vom Namen her, aber wusste absolut nicht, wo genau es sich befindet. Plötzlich biegt meine Trauzeugin ab und ich denke so bei mir: Hä? Wo geht sie denn nu rein???? Häääää??? Und da dämmerte es mir plötzlich!!!! Mit einem Mal sah ich viele bekannte weibliche Gesichter, bekannt aus Funk und Fernsehn! Nee, es waren meine liebsten Freundinnen und Kolleginnen, die mich mit einem Junggesellinnenabschied überraschten! Toll und sehr gelungen! Die Mädels hatten unseren Tisch ganz liebevoll dekoriert und sich sogar an unser Farbkonzept (durch unsere Hochzeit ziehen sich die Farben rot und weiß, die für uns  einen besonderen Hintergrund darstellen, den ich nach der Hochzeit noch auflösen werde). Vor und während dem Abendessen durfte ich Geschenke auspacken und musste raten, vom wem sie stammten. Leute ich kann euch sagen, die Geschenke sind einfach klasse! Allein das Auspacken machte einen Heidenspaß und war sehr lustig. Allesamt sind die Geschenke sinnvoll und in bestimmten Situationen einsetzbar und garantieren ein erquickendes, interessantes Eheleben!

Danach stärkten wir uns mit kleinen Likörchen und steuerten die nächste Feierlocation an, eine gemütliche Bar, wo wir draußen sitzen konnten. Dann kamen die Cocktails ins Spiel. Liebe Leser, ich kann euch sagen! Huuuiiiuiiiiuuuiii! Nur um anzudeuten, was es so gab: „Sex on the beach“, Bahama Mama, Pina Colada usw. Ich wusste gar nicht, dass ich soviel kippen kann, da ich ansonsten auf Partys immer der Fahrer bin, was den Rückweg angeht.

Am nächsten Morgen ging es dann mit einem Special-Übernachtungsbesuch (extra für meinen Junggesellinnenabschied vom Nebenwohnsitz angereist!) zurück zum In-3-Wochen-Gatten. Als Absacker gabs dann zu Hause noch einen Weißwein,  der mich dann an meine physischen und psychischen Grenzen brachte!

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich den heutigen Tag eher in der Horizontalen verbrachte und mich ein bisschen von meinem Zukünftigen pflegen lassen musste.

Baby Hübners Neugier!

Jetzt ist unser Kater „Baby Hübner“ schon 1 1/2 Wochen unser neuer Mitbewohner mit zwei Wohnsitzen, welcher Luxus! Und ich muss sagen, das Katzenkind ist unglaublich neugierig! Die Wohnung meiner besseren Hälfte wurde in der ersten Woche schon bis in die kleinste Ecke inspiziert. Und bei 90 m2 gibt es viel zu entdecken! Besonders hat es dem kleinen Kater das Wasser angetan. Sobald irgendwo Wasser läuft, kommt er schon angelaufen und muss unbedingt wissen, was abgeht! Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass man sich bei soviel Neugier einiges einfallen lassen muss, um den kleinen Racker bei Laune zu halten, was aber eigentlich auch gar nicht so schwierig ist. Wenn ich es jetzt noch schaffe, das er die Wäsche aus der Waschmaschine holt und aufhängt und vielleicht auch bügelt, könnte ich nicht glücklicher sein! WP_20150805_09_35_17_Pro[1]

 

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Personalausweis mit neuem Familiennamen beantragen – check!!!

Der nächste Programmpunkt in Sachen Hochzeitsvorbereitungen ist erledigt: Der neue Personalausweis mit neuem Familiennamen!

Auch so eine Sache, die man bereits vor der Eheschließung erledigen kann und sollte, damit man das in den Flitterwochen nicht auch noch machen muss. Bei uns in der Großstadt, die eigentlich keine mehr ist, kann man dies bereits 56 Tage (ohooo!) vor der Eheschließung erledigen.Zu beachten wäre hierbei, dass euer neuer Personalausweis bei der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt wird und das kann ca. 4 Wochen oder manchmal auch länger (beispielsweise vor Ferienzeiten wird dort viel hergestellt) dauern. Daher ist  Hier kann ich euch Heiratswilligen auch einen guten Tipp geben: Wenn möglich, reserviert euch einen Termin bei eurem Einwohnermeldeamt, damit ihr keine stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen müsst. Also ich nix wie hin zum EMA und den neuen Perso bestellt. Hierzu benötigt man den bisherigen Ausweis, ein aktuelles biometrisches Passfoto und je nach Alter ca. 22,80 € bis 28,80 €. Und dann kam der tolle Moment, wo ich mit meinem neuen Namen offiziell unterschreiben durfte. War ein gutes Gefühl kann ich euch sagen! Mittlerweile habe ich von der Bundesdruckerei schon den Hinweis erhalten, dass mein neuer Personalausweis an mein zuständiges Einwohnermeldeamt geliefert wurde.

Ganz klar, die Abholung des neuen Personalausweises erfolgt erst nach der Eheschließung unter Vorlage der Heiratsurkunde. Und dann gehts ab in die Flitterwochen!!!

Mission „Bräutigam einkleiden“ : erfüllt!

Hallo liebe Leser,

der nächste Schritt ist getan, der Bräutigam hat einen wunderschönen Anzug für die Hochzeit gefunden. Was vor zwei Wochen noch in leichter Verzweiflung endete hat nun zu einem tollen Ergebnis geführt. Und ich kann euch sagen, ein Herrenausstatter war für uns die beste Wahl.

Unser erster Versuch, einen schönen Anzug zu finden, war nicht so einfach. Ein Kollege gab meinem Zukünftigen den gutgemeinten Tipp, es einmal in eine Outlet ganz in unserer Nähe zu versuchen. Dieser Versuch blieb leider erfolglos. Keinerlei Beratung  und wenn Beratung war die nicht unbedingt kundenfreundlich oder verkaufsfördernd und alles was dem Bräutigam gefiel, war entweder zu klein, saß nicht oder war viel  zu teuer.

Auf den Tipp einer Kollegin, die nebenbei einen Brautmodenladen führt, fand mein Zukünftiger dann seinen Hochzeitsanzug. Mein Schatz hatte ganz genaue Vorstellungen, was den Stil des Anzuges sowie die dazugehörigen Accessoires anging und allzu teuer sollte der Anzug natürlich auch nicht sein. Was Anzüge für Hochzeiten angeht, kann man ja ein Vermögen ausgeben, haben wir festgestellt. Aber ein feiner Anzug muss nicht unbedingt ein Vermögen kosten. Der Herrenausstatter, den wir aufsuchten, ging voll und ganz auf die Wünsche des Bräutigams ein. Er zeigte uns einige Modelle, die alle anprobiert wurden und bald war der passende Anzug gefunden. Eine kleine Änderung an der Hose wurde noch festgelegt und schon nach einer Woche konnten wir den wunderschönen Anzug abholen. Zudem ist es ein Anzug geworden, der nicht nur zur Hochzeit getragen werden kann, sondern auch zu anderen schönen bzw. feierlichen Anlässen Fazit: Wer einen guten Anzug sucht, der ist beim Herrenausstatter bestens beraten.

Fotos vom hübschen Bräutigam  werden in einigen Wochen natürlich veröffentlicht!

 

Brautfrisur – Und die Haare werden immer länger, Teil 2!

Hallo liebe Leser!

WP_20150727_14_25_17_Pro[1]Mittlerweile ist viel Zeit vergangen, vom Heiratsantrag bis heute. Seitdem züchte ich meine Haare lang. Was als Kurzhaarfrisur mit Undercut begann, hat sich nun endlich zu einer Langhaarfrisur mit 40 cm langen Haaren entwickelt. Da ihr euch ja vorstellen könnt, das Haare innerhalb dieses Zeitraumes nicht so schnell wachsen, kann man hier durch Haarverlängerungen ein kleines bisschen nachhelfen. Lange habe ich recherchiert und habe dann den Frisör meines Vertrauens über das Internet gefunden. Haarverlängerungen sind möglich, indem Echthaar, welches mit sogenannten „Keratinbondings“ an das eigene Haar strähnenweise angeschweisst werden. Also hatte ich vor einer Woche einen Termin bei besagtem Frisör und innerhalb von drei Stunden war ich rein optisch ein neuer Mensch:

Mit der neuen Frisur habe ich nun sehr viele Möglichkeiten und fühle mich absolut wohl. Die Pflege der neuen Haare ist relativ unkompliziert. Das Föhnen dauert natürlich länger als vorher, aber man benötigt keine speziellen, auf die Haare abgestimmten Extensionspflegemittelchen, wie es vor einigen Jahren einmal der Fall war. Die Extensions sind ca. 6 Monate haltbar, da sie mit den echten Haaren herauswachsen.  In den nächsten Tagen habe ich einen Termin um Brautfrisuren auszuprobieren, also dranbleiben und mitlesen!