Ich bin Dr. Bambi Gonzales, Chefredakteurin von "Bambi's getting sexy" jung, innovativ, verrückt, lustig, weiblich, wandlungsfähig, Ehefrau, Tochter, Freundin, Bloggerin, Katzenadoptivmutter, Weltenbummlerin und viele Leidenschaften mehr!

FRAKTUS – oder wer hat den Techno erfunden?

Liebe Leute!

Ich habe bereits kurz erwähnt, dass wir in wenigen Wochen in unsere erste gemeinsame Wohnung umziehen werden. Wir freuen uns sehr darauf, aber es erfordert auch ein hohes Maß an logistischem Aufwand zwei Wohnungen in zwei Bundesländern zu einer gemeinsamen Wohnung zu organisieren. Doch dazu später!

Im Umzugsstress lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, kulturell wertvolle Veranstaltungen zu besuchen. Und so geschah, es, dass wir endlich ! am 14.05.2016 ein Konzert meiner Lieblingsband „FRAKTUS“ besuchten.

Es begab sich vor ca. einem Jahr, als mein Mann mich fragte: „Sag mal, kennst du eigentlich noch diese geniale Band aus den 80ern, FRAKTUS??? Natürlich war mir als Musikbegeisterte diese Band sehr bekannt und ich bin bis heute einer ihrer größten Verehrerinnen.

Die Band gründete sich in den 80er Jahren, damals noch unter dem ursprünglichen Namen „FREAKAZZÈ“ und wurde nach einer Umbesetzung zu „FRAKTUS“ und die als Folge ihrer genialen experimentellen Musik als Pioniere des Techno gelten. Die Band besteht aus den Mitgliedern Dickie „Starshine“ Schubert, Bernd Wand und Torsten Bage.

Lange Jahre ist es still um diese geile Band gewesen, leider muss man sagen, denn nach dem legendären letzten Konzert 1983 in der Turbine in Hamburg trennten sich FRAKTUS. Damals wäre ich gerne dabeigewesen, doch ich war noch zu jung, zu unschuldig, Hamburg zu weit weg und meine Eltern erlaubten mir das somit einfach nicht. Aber mit 16 kam ich meinem Traum, auf den Spuren von FRAKTUS zu wandeln, ein Stückchen näher. Ich war auf Klassenfahrt in Hamburg und so bekam ich die Gelegenheit mich mit meiner damaligen Busenfreundin Ulrike Ziegenbein von der Klasse abzuseilen. Sie war damals auch schon Fan und wir wollten unbedingt mal schauen, wo die Turbine Hamburg ist, in der unsere damaligen Idole aufgetreten sind. Umso erstaunter waren wir, dass es die Turbine, so wie sie damals existierte, nicht mehr gab. An der Stelle, wo die Turbine stand, war mittlerweile ein hässliches Parkhaus errichtet worden und wir wussten nicht warum. Ich kann mich noch erinnern, dass ein netter Hamburger Opi unsere Traurigkeit bemerkte und uns aufklärte. Er wusste das dort damals bei dem letzten FRAKTUS-Konzert durch irgendeinen Umstand die Halle abbrannte. Danach wurde relativ schnell das heutige Parkhaus errichtet und unser Traum auf den Spuren von FRAKTUS zu wandeln war schnell wieder verblasst, von dem Tadel unserer Klassenlehrerin Fräulein Rindsfuß sich einfach von der Klasse abzusetzen, mal abgesehen. Aber das war uns der Spaß allemal wert.

Umso schöner, dass mir mein Mann den Film über Fraktus zeigen konnte den ich bis dato nicht kannte, bei dem ich wieder Blut leckte und der „FRAKT“ (Insiderbegriff für FRAKTUS-FAN) in mir wieder zum Leben erweckt wurde.  Der Film über Fraktus erzählt die Geschichte von der Gründung über die Trennung der Band bis zum legendären  letzten Konzert in der Turbine Hamburg 1983 und den neuen Erfolgen der Band, Jahre später. Für den echten „FRAKT“ ein absolutes Muss! :-)

Nach dem Film waren wir wieder so angefixt, dass mein Mann seine Platten durchstöberte und ein echtes Schätzchen entdeckte. Die Platte „Tut Ench Amour“. Ich habe mir damals die Füße nach dieser Platte wundgelaufen, doch ich konnte sie nicht bekommen. Sie war immer wieder vergriffen. „Tut Ench Amour“ gilt als absoluter Meilenstein in der Geschichte von FRAKTUS. Schnell die Diskokugel im Wohnzimmer angeworfen, ein paar Leute eingeladen und ab ging die spontane FRAKTUS-Fete.

Durch unseren bevorstehenden Umzug habe ich vor ein paar Wochen meine Lieblingsplatte von FRAKTUS wiedergefunden, „AUTOMATE“. Ich hatte schon gedacht, ich hätte sie damals mal ausgeliehen und nie wieder zurückbekommen (was nur logisch wäre) und beim Hören wurde mir klar, das es keine andere Lösung geben konnte, als das wir endlich mal auf ein Konzert gehen müssen, denn mittlerweile haben die Bandmitglieder sich wieder zusammengerauft und geben Konzerte. Also gings endlich ab nach Düsseldorf auf unser erstes (aber nicht letztes) FRAKTUS-Konzert „Welcome to the Internet“:

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Torsten, Bernd und Dickie sind wieder da! Was für ein geniales Konzert. Schon allein der erste Auftritt der Jungs lies die Spannung bei mir, meinem Mann  und den anderen FRAKTS bis ins Unermessliche steigen. Der Countdown der von 10 bis null runtergezählt wurde, wollte gar nicht enden.

Und dann begann ein Feuerwerk musikalischer Künste der Extraklasse:

Die Jungs spielten sich so in Extase, dass man sich gleich wieder in die 80er Jahre zurückversetzt fühlte! Es wurde viel aktuelles von der neuen Platte gespielt, aber auch alte Songs wie „ASL-Affe sucht Liebe“, „Jag den Fuchs“, „ADAM“ usw. wurden gespielt. Das Publikum ging von der ersten Minute bis zur letzten mit. Zwei Stunden anrühende Songs mit absolut tiefgreifenden Texten, dem weltberühmten Thereminspiel Dickie Schuberts, dem unvergleichlichen Querflötenspiel Torsten Bages  und den mitreissenden Tanzeinlagen des selbsternannten „Fashion-Victim“, wie sich Bernd Wand gerne bezeichnet, machten den Abend zu einem absolut unvergessenen Erlebnis.

 

Spargelzeit! Dirty Spargel in da video!

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Wie wir alle wissen, ist im Moment Spargelzeit. Dirty Spargelzeit. Wie ihr ja bereits wisst, kochen mein Mann und ich gerne zusammen. Diesmal haben wir für euch etwas Besonderes vorbereitet. Dirty Spargel mit precious Schnitzel und blutjungen Kartoffeln. Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie man diese Sauerei professionell zubereitet. Und schon geht’s los!

Öfter mal was neues und wie ich mich optisch verwandeln kann – Teil 2

Liebe Leserinnen und Leser!

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich mehr und mehr Spaß an Typ-Veränderung durch Make-up habe.  Eine Stylistin meines Vertrauens gab mir vor einiger Zeit wertvolle Tipps, wie ich mit kleinen Schritten eine natürliche Hervorhebung meiner Vorzüge erzielen kann.

WP_20150727_14_25_17_Pro[1]In der Zeit vor, während und nach unserer Hochzeit trug ich lange Haare. Liebe Leserinnen und Leser, ich kann aber auch anders und bin, was Frisurenstyles angeht, immer schon sehr  probierfreudig.  Nachdem die Haarverlängerung immer mehr rausgewachsen war und die langen Haare wieder ab mussten, ging ich zu meiner „natürlichen Länge“ zurück: 12096459_10205291770962858_1095883239675807361_n

 

 

 

 

Lomogram_2016-01-26_05-25-31-Vor einigen Monaten war es aber wieder mal an der Zeit, dass die Haare wieder zu einem modischen Kurzhaarschnitt umgestylt werden sollten.  Das Ergebnis sollte einer „Cyberaktivistin“ namens „Lisbeth Salander“  gleichen, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist:

Das fehlende Piercing über der Augenbraue kommt übrigens noch!

 

 

Hippies, Flower Power und die 70er

Ich bin ein Kind der 70er Jahre und denke oft und gerne an die „guten alten Zeiten“ meiner Kindheit und Jugend zurück.

Stichworte, mit denen ich die 70er Jahre in Verbindung bringe sind: Friedensbewegung, Hippies, Anti-Atomkraft-Bewegung, Bhagwan, Punk, ABBA, David Bowie, Räucherstäbchen, MAD-Magazin, Sesamstraße, Rappelkiste, Citroen-Ente, VW-Käfer, etc.

Ich kann mich noch gut an meine wunderschöne Kindheit erinnern. Zum Beispiel an meinen ersten Tag im Kindergarten und daran, dass ich das erste Mal für ein paar Stunden von zu Hause weg war. Das gefiel mir im ersten Moment so gar nicht, dass meine Mutter mich auf einem Schaukelpferd sitzend und mit einem Schokokeks in der Hand und heulend schweren Herzens zurückließ. Ich hatte mich jedoch schnell an den neuen Umstand und die netten Kinder gewöhnt.

Ich erinnere mich ebenso an unsere Citroen-Ente und den VW-Käfer, die meine Eltern in den 70er Jahren gefahren haben, die uns treue Begleiter waren und mit denen man ganz prima in den Urlaub fahren konnte, z. b. ins Tessin oder ins Allgäu nach Oberstdorf. Hier hatten wir mit dem VW-Käfer ein ganz besonderes Erlebnis:

Wir fuhren zu 5 Personen (meine Eltern, meine Großeltern und ich) nach Oberstdorf. Kurz bevor wir im Allgäu ankamen, stundenlange Fahrt über ca. 650 km – es regnete auf der gesamten Fahrt. Irgendwann bemerkten meine Großeltern eine Pfütze im hinteren Bereich. Stunden später fragte meine  Oma Tuta meinen Vater dann dochmal: „Du lieber Schwiegersohn, ist es normal, das wir hier hinten mit den Füßen im Wasser sitzen?“  Irgendetwas am Unterboden war defekt, was mein Dad bis dato nicht bemerkt hatte, doch der Defekt war am Urlaubsort dann schnell behoben und wir schmunzeln noch heute gerne über diese Geschichte.

Ich bin der Meinung, dass in den 70ern überall die Farben viel kräftiger waren, als man es z. B. heute in den Innenstädten sehen kann. Vieles in meiner hier nicht näher erwähnenswerten Heimatstadt war anschaulicher gestaltet. Es gab in der Innenstadt (heute sagt man ja „City) schöne Plätze, die zum Verweilen einluden, überall viele schön gestaltete Blumeninseln.

Die Mode hatte ebenso etwas besonderes. Besonders extrem fand ich da übrigens die „Schlaghose“. Männer und Frauen tragen Plateuschuhe. Bart und Koteletten zieren die Gesichter der Männer. Die Haare auf beiden Seiten der Geschlechter werden immer länger, dafür die Röcke der Damen immer kürzer und der „Minirock“ sorgt gleichzeitig für Aufsehen und Entrüstung. Modisch gesehen zeichneten sich die 70er durch ausgefallene Schnitte bunte Farben und auffällige Accessoires aus. Die Zeit des „Flower Power“ war geboren. Modisch gab es keine Grenzen mehr, je bunter und ausgefallener, je besser.

Musikalisch sind mir besonders Abba und David Bowie, John Travolta & Olivia Newton-John, George Baker Selection und noch einige mehr in Erinnerung geblieben. Damals war ich noch zu klein und ich machte mir nichts aus dieser Musik. Doch heute weiss ich die Musik dieser Zeit sehr zu schätzen und höre sie manchmal sehr gerne!

Das Fernsehprogramm hatte nur drei Programme. In schwarz/weiss: ARD, ZDF und bei uns der WDR. Wobei es als chic galt, sich überhaupt einen Fernseher leisten zu können. Ich bin in einer idyllischen Reihenhaussiedlung aufgewachsen und es war damals nicht selbstverständlich, dass jeder Haushalt einen Fernseher hatte. Meine Familie hatte den ersten Fernseher 1974, pünktlich zur Fußball-WM. Ein kleines bisschen kann ich mich daran erinnern und fand es gestern wie heute unglaublich spannend, bewegte Bilder aus einem Kasten zu empfangen.  Dazu wurde natürlich damals auch schon gegrillt, Würstchen auf dem Holzkohlegrill und meine Mama machte dazu den bis heute unschlagbar leckeren Kartoffelsalat!

Die 70er waren noch soviel mehr, aber bis hierhin waren es einfach mal meine Erinnerungen und Gedanken an diese wunderschöne Zeit….

Himmelbett mal anders

Liebe Leserinnen und Leser! Kennt ihr das auch, dass ihr irgendwie der Meinung seid, ihr müsst eure Wohnung mal wieder ein bisschen umgestalten?

Ich bin, was das angeht ein kleiner Freak und kann aus jeder Ecke etwas gemütliches zaubern. Ebenso mein Mann, da sind wir uns sehr ähnlich. So geschehen diese Woche. Als wir mal wieder abends miteinander telefonierten (derzeit haben wir der Arbeit wegen noch getrennte Wohnsitze, aber das ändert sich bald). Mein Mann rief eines abends bei mir an, ich hatte mein Telefon noch auf der Ladestation und hechte sportlich in die obere Etage. Nicht weit von meinem Telefon befindet sich das Bett, welches mich im Telefonat geradzu einlud, doch ein bisschen dort zu verweilen. Ich lege mich also hin, telefoniere mit meinem Mann und  liege am Fußende und blicke in den Abendhimmel. Und da kam mir die spontane Idee, das Bett einfach mal komplett umzudrehen. Und wir kamen sofort ans Überlegen, wie wir das Bett stellen wollten.  Ich wohne in einer großen Maisonettewohnung und in der oberen Etage befindet sich eine gemütliche Sitzecke und eben auch unser Schlafzimmer. Platz zum Umgestalten haben wir dort genug. Das wurde heute in die Tat umgesetzt und wir sind vom Ergebnis absolut begeistert:

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Für mich ist es immer wieder faszinierend, wie man einen Raum mit kleinen Änderungen schön umgestalten kann und dabei noch den Nebeneffekt erzielt, die eigene Wohnung in einem ganz neuen Winkel betrachten zu können.

Edelbehinderung…

Ein altes Sprichwort sagt: Wer schön sein will, muss leiden.

Ich leide ein bisschen, seit zwei Wochen, an den Fingern. Genauer gesagt an den Fingernägeln. Ich habe mir vor zwei Wochen die Fingernägel neu modelieren lassen. Zum einen, weil ich gepflegte Fingernägel immer schon als ein Schönheitsideal betrachtet habe und zum anderen, weil ich mich von diesem Trend habe anstecken lassen. WP_20160213_15_35_37_Pro

Mit der Zeit stellt sich jedoch bei manchen Tätigkeiten eine Behinderung in Alltagsarbeiten ein, die ich als „Edelbehinderung“ bezeichnen möchte. Zum Beispiel im Büro: Wenn man das erste Mal  mit künstlichen Fingernägeln  mit der PC-Tastatur arbeitet, die Tasten zwar trifft, aber plötzlich gern mal daneben tippt und wie ein Tastaturlegastheniker zwischen zwei Tasten hängen bleibt, weil die Tasten sich mit einem Mal rutschiger anfühlen. Ihr müsst wissen, dass ich bei meiner Grundausbildung das Tippen im 10-Finger-System in Perfektion erlernt habe. Mit den neuen Nägeln habe ich manchmal das Gefühl, meine Kraft lässt im Tippen einfach nach und ich frage mich, wie die anderen Kollginnen es mit ihren künstlichen Fingernägeln so hinbekommen. Meine Hände sind nach einem Vollzeitjob beinahe kraftlos. Wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre, dann kann ich mich mit letzter Kraft am Lenkrad meines heißgeliebten Autos noch festhalten und komme sogar noch wohlbehalten nach Hause.

Vielleicht kennt ihr auch das Gefühl, wenn ihr euer Smartphone aufgrund eines technischen Defekts öffnen müsst und ihr die Rückseite eures Phones nicht mehr so ohne weiteres öffnen könnt und somit zu spitzeren Gegenständen zum Öffnen greifen müsst, nachdem ihr 15 Minuten vergeblich und unter leichtem Fluchen versucht habt, es zu öffnen und nach gefühlten 25 min.  mittlerweile Krämpfe in den Fingern habt.

Die absolute Erkenntnis traf mich jedoch vorige Woche mit voller Wucht, als ich mit meinem Mann zum Einkaufen unterwegs war. Wir beide also an der Kasse, ich zahle mit der EC-Karte und der bis dahin freundliche junge Verkäufer legt mir den Kassenbon zum Unterschreiben hin. Bis hierhin kein Problem. Ich unterschreibe, der Verkäufer legt meine Karte zur Prüfung daneben und gibt sie mir nicht zurück, sondern lässt sie liegen!!!! Leute und jetzt beginnt der Kampf des Wiederaufnehmes meiner Karte. Ich habe den Eindruck, das das Ding da irgendwie festzukleben scheint! Ich schiebe es hin und her, her und hin und versuche verzweifelt es zu greifen. Langsam beginne ich in Panik zu verfallen, der Schweiss steht mir bereits auf der Stirn. Ich blicke verlegen nach links und habe mittlerweile das Gefühl, dass die Schlange der wartenden Kunden hinter mir bis ins unermessliche anwächst. Der junge Verkäufer glotzt nur blöde und scheint nicht wahrzunehmen, wie ich mich hier quäle. Doch die Rettung in Gestalt meines geliebten Gatten naht bereits! Mein Mann erlöst mich von diesen Höllenqualen und gibt mir ganz gentlemanlike meine heißgeliebt EC-Karte. Seit diesem Vorfall bin ich eigentich wieder Fan des Bargeldes geworden, eine wundervolle Erfindung, seit es Edelbehinderungen gibt!WP_20160227_14_53_00_Pro

So und nun möchte ich gerne von euch wissen, wie kommt ihr mit euren künstlichen Fingernägeln im Alltag klar, liebe Leserinnen? Oder habt ihr gar einen persönlichen Assistent, der euch die kleinen alltäglichen Behinderungen abnehmt? Welche Fingernagellängen und Formen bevorzugt ihr?

Öfter mal was neues und wie ich mich optisch verändern kann – Teil 1

Liebe Leserinnen und Leser! Ich möchte euch heute berichten, wie ich eine Leidenschaft für mich entdeckt habe, die bisher keine große Rolle in meinem Leben  gespielt hat: Typveränderung durch Make up. Alles begann mit den Vorbereitungen zu unserer Hochzeit. Drei Wochen vor unserem Trautermin hatte ich ein Gespräch mit meiner Stylistin, um die Brautfrisur und ein passendes und dezentes Make up für mich zu finden. Beim Thema Frisuren bin ich immer schon sehr experimentierfreudig gewesen, habe (bis auf eine Glatze, nein muss auch nicht wirklich sein) fast alle Frisuren die machbar sind, hinter mir und somit war das Thema lange Haare für die Hochzeit und meine Vorstellungen für die Brautfrisur flott geklärt.

Bisher war ich nie der Typ, der sich großartig geschminkt hat, zum einen weil ich mich kaum mit dem Thema befasst habe, zum anderen bin ich jetzt älter, benötige also nicht mehr soviel Schlaf und kann somit morgens die Zeit bis zur Arbeit sinnvoll nutzen, um mich alltagstauglich „aufzuhübschen“.

 

Ihr kennt das sicher auch, dass wenn es euch gut geht und ihr mit euch im reinen seid, dass manchmal irgendwie  noch das I-Tüpfelchen zum Wohlbefinden fehlt. Ich hätte nie gedacht, dass nur ein kleiner Schritt ausreicht, um sich rundum wohlzufühlen und das man das Glück und die Möglichkeiten hat, das Beste aus sich herauszuholen.

Ich habe soviele tolle Tipps erhalten, wie ich ein Alltags-Makeup gestalten kann, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.  Und wenn man schon ein neues Styling hat, dann kommt natürlich auch mal wieder eine neue Frisur sowie neue Klamotten ins Spiel. Besonders freut es mich, da ich einen Mann an meiner Seite habe, der meine Ideen und Wünsche zum Thema „Umstyling“ immer wieder unterstützt.

Demnächst lest ihr hier, welche Vorbilder ich habe und wie meine optische Vewandlung weitergeht….

Mobile Webseite – einmal anders

Liebe Leserinnen und Leser, das Thema „Mobile Webseite“ ist ja seit der Erfindung des Smartphones ein topaktuelles Thema. Man versteht darunter, dass Webseiten auch auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones ansprechend dargestellt werden. Bambi’s Getting Sexy bietet Euch selbstverständlich auch eine perfekt mobil angepasste Ansicht, sodass es keine Scroll- und Zoom-Orgien und andere Such- und Fingerspiele geben muss.

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Doch ich gehe jetzt einen Schritt weiter. Unter dem Motto „Bambi’s Getting Sexy. Online war gestern.“ biete ich einen besonderen Service, sozusagen die mobile Webseite neu definiert.

WP_20160220_15_13_11_ProDenn ich habe in meinem Auto, welches ziemlich mobil ist, immer ein Exemplar meines Blogs als gedruckte Version verfügbar, die ich gerne gegen eine Schutzgebühr von 3,95 € an alle interessierten Leser verkaufe, die auf dem Klo kein Internet haben bzw. gerne auch mal meinen Blog retro lesen möchten oder nicht daran gedacht haben, ein mobiles Endgerät mitzunehmen. Klingt verrückt, ist es auch.

Wenn Ihr häufig auf deutschen Bundesautobahnen oder Bundesstraßen unterwegs seid und mein Auto seht, das an seinem charakteristischen Aufkleber gut erkennbar ist, dann macht Folgendes:

Wenn Ihr hinter mir fahrt, gebt mir mittels Lichthupe in Morsezeichen folgendes Lichtsignal:

.. -.-. …. -… .. -. . .. -. ..-. .- -. …- — -. -… .- — -… .. … –. . – – .. -. –. … . -..- -.– ..- -. -.. — -.-. …. – . . .. -. . -..- . — .–. .-.. .- .-. …. .- -… . -.

 

(der Punkt steht für kurzes Lichthupen, der Strich für lange Lichtsignale. Übersetzt  heißt der Text: Ich bin ein Fan von bambisgettingsexy und möchte ein Exemplar haben).

Wenn Ihr vor mir fahrt, macht Ihr das Ganze mit den Bremslichtern. Ganz einfach, oder? Ich fahre dann sofort rechts ran und verkaufe Euch ein Exemplar.

Flitterwochen in Sizilien

5 Monate sind wir schon verheiratet und ich wollte es nicht versäumen, ein bisschen was von unseren Flitterwochen zu erzählen. Während ich diesen Artikel verfasse, springt mir immer wieder unser Kater „Baby Hübner“ über die Tastatur und fordert mich auf, mit ihm zu spielen. Der Kater muss im vorigen Leben mal ein Hund gewesen sein, denn er hat einen Riesenspaß, wenn man Bälle durch die Gegend wirft. Das hier nur mal so nebenbei! :lol:

Zurück zu unseren Flitterwochen, die wir direkt im Anschluss an unsere tolle Hochzeit geniessen konnten. Drei Wochen vor der Hochzeit waren wir im Flughafen in Düsseldorf. Dort gibt es einen Reisemarkt mit vielen Reiseanbietern. Wir hatten uns schon im vorher viele Gedanken gemacht, wohin die Reise gehen sollte und somit entschieden wir uns für das beste Preisleistungsangebot, ein Wellnessressort und Spa in der Nähe von Taormina (Sizilien). Taormina liegt zwischen Catania und Messina direkt am Ionischen Meer. Sizilien liegt südwestlich von der Stiefelspitze Italiens und ist mit dem Flieger in gut 2 1/2 Stunden erreichbar. Das markanteste Merkmal der Insel ist der Vulkan Ätna

Der erste Urlaubstag fiel dann buchstäblich ins Wasser, da Sizilien von einem heftigen Unwetter betroffen war, Straßen an der Küstenstraße standen komplett  unter Wasser und es regnete den ganzen Tag in Strömen. Was den Flitterwöchner an sich nicht stören sollte, da man sich den Tag ja gut  zu vertreiben weiss :-D . Am nächsten Tag war das Unwetter dann schnell vergessen und wir machten einen ersten Ausflug nach Taormina. Die Stadt liegt auf dem Monte Tauro. Die schnellste Art nach Taormina zu gelangen, ist die Fahrt mit der Bergbahn, die jedoch durch das Unwetter ausser Betrieb gesetzt werden musste. Mit Linienbussen, die von verschiedenen Stellen in und um Taormina verkehren, kommt man genauso schnell in den wunderschön gelegenen Ort mit vielen kleinen Gässchen und tollen Shoppingmöglichkeiten. Der Besuch in einer Trattoria ist unbedingt zu empfehlen und ein Geheimtipp ist die „Pasticceria D’amore“. Meines Erachtens gibts hier das weltbeste, selbstgemachte Eis ever! Ich hatte von dieser Pasticceria in der ARD-Serie „Verrückt nach Meer“ gehört und wir wurden nicht enttäuscht. Neben vielen leckeren Eissorten gibt es dort auch köstliche Kuchen, Torten und Gebäck.

Was die Restaurants in Taormina angeht, gibt es eine vielfälitige Auswahl an verschiedenen italienischen Spezialitäten bzw. auch die internationale Küche ist hier vielerorts vertreten. Schwertfisch, Arrancini und Auberginen-Gerichte sind hier viel vertreten, ganz zu schweigen von der leckeren Pizzavielfalt. Wer sagt, Taormina sei teuer, was Speisen angeht, der hat vielleicht sein Augenmerk noch nicht auf die Seitengassen im Bereich der Fußgängerzone schweifen lassen. Der Ort ist überschaubar und ein Blick in die Gässchen lohnt, wenn man günstig und authentisch essen möchte.

Als Abschluss nach einem guten Essen möchte ich hier noch den „Limoncello“ empfehlen. Limoncello ist ein Zitronenlikör und ist unglaublich lecker und erfrischend. Seit wir das erste Mal im Jahr 2013 Mal in Italien waren, gehört für uns dieses Getränk einfach dazu und wenn wir ein bisschen italienische Feeling in Deutschland haben möchten, kaufen wir uns immer mal wieder eine Flasche Limoncello, machen die Augen zu und träumen uns einfach nach Italien!!!

Urlaubstipp: Das Zeppelin Museum Friedrichshafen

Liebe Leute! Wenn ihr mal im Allgäu oder am Bodensee oder irgendwo in der Umgebung Urlaub macht, dann kann ich euch den Besuch im „Zeppelin Museum“ sehr empfehlen. Wer sich für Technik und die Geschichte des Zeppelins interessiert, der ist hier bestens aufgehoben. Ich war vor zwei Jahren das erste Mal mit meinem Mann dort. Mein Papa hatte uns den Tipp gegeben, dass wir mal einen Abstecher von Oberstdorf zum Bodensee machen sollten. Und ich muss sagen, es hat sich sowas von gelohnt! Wenn ich vorher kaum etwas von Zeppelinen wusste, dieser erste Museumsbesuch damals hat mich total angefixt und ich kann sagen, ich bin zu einem großen Fan des Zeppelin Museums geworden.

Das Zeppelin Museum ist im ehemaligen Hafenbahnhof mit seiner klaren Bauhausarchiktektur direkt am Bodensee gelegen. Hier kann man die weltgrößte Ausstellung der Luftschiffahrt betrachten und als Highlight gibts hier eine orginalgetreue Rekonstruktion eines Teils der „LZ 129 Hindenburg“.

Die Preise sind moderat und betragen für Erwachsene 9,– € und für Kinder 4,– €. Wenn man wie wir Inhaber der „Allgäu-Walser-Card“ ist, erhält man eine Ermäßigung und bezahlt pro Person 8,00 €. Das Ausleihen von Audioguides ist möglich und man hat an verschiedenen Stationen die Möglichkeit über installierte Ohrhörer Informationen zur Geschichte der Zeppeline abzurufen.

Bevor man die Ausstellung betritt, kann man sich zur Vorbereitung einen Film (zeitweise in 3-D) anschauen.

Hier erhält man sehr viele Hintergrundinformationen zur Idee des Zeppelinbaus, der Realisierung und der imposanten Größe der Zeppeline.

Danach gehts dann in die eigentliche Ausstellungsebenen. In der Wunderkammer werden über 350 Exponate wie Postbelege und Briefmarken, Souvenirs, Medaillen, Porzellanteller und Tassen, Blechspielzeug sowie Zeppelin-Nippes aller Art ausgestellt.

Im westlichen Gebäudeflügel wird Luftfahrttechnik anschaulich und kann selbst erfahren werden. An zahlreichen Experimentierstationen können Besucher selbst herausfinden, wie beispielsweise Auftrieb funktioniert, warum die Stromlinienform entwickelt wurde und wie Luftschiffgetriebe funktionieren. Diese Station finde ich besonders gelungen und für Familien mit technikbegeisterten Kindern genial gemacht!

Weiter gehts dann auf der zweiten Ausstellungsebene in den Nachbau des „LZ129 Hindenburg“. Hier kann man nachempfinden, wie es sich angefühlt hat, mit einem Zeppelin zu fahren.

Mein Fazit: Wer nicht weiss, was man an einem regnerischen Urlaubstag unternehmen kann, der ist in Friedrichshafen im Zeppelin Museum bestens aufgehoben.