Ich bin Dr. Bambi Gonzales, Chefredakteurin von "Bambi's getting sexy" jung, innovativ, verrückt, lustig, weiblich, wandlungsfähig, Ehefrau, Tochter, Freundin, Bloggerin, Katzenadoptivmutter, Weltenbummlerin und viele Leidenschaften mehr!

Tipp: Lesenswert!

Hallo liebe Leserinnen und Leser der unterhaltsamen Literatur. Heute möchte ich euch mein derzeitiges Lieblingsbuch vorstellen, es heißt „Funkenmord“, geschrieben von den Erfolgsautoren Volker Klüpfl und Michael Kobr.  Ich liebe die Romane rund um den Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger, der schon seit 11 Jahren in 11 Büchern im Allgäu sehr akribisch ermittelt. Das Autorenduo Klüpfl/Kobr schafft es immer wieder auf den Bestsellerlisten auf Platz 1 der Belletristik zu landen. Kein Wunder, denn die Fälle, die Kommissar Kluftinger im Allgäu viel Kopfzerbrechen bereiten, aber stets immer wieder sehr amüsant zu lesen sind, schaffen vielleicht gerade jetzt in den angespannten Zeiten der Corona-Pandemie, eine tolle Auszeit, um mal auf andere Gedanken zu kommen bzw. in eine andere Welt einzutauchen.

Kommissar Kluftinger, ist die Hauptfigur der Krimireihe , er wohnt in Altusried im Allgäu, ist Kriminalhauptkommissar bei der Polizei in Kempten und glücklich verheiratet mit Erika, mit der er einen Sohn namens Markus hat. Kluftinger mag keine Leichen, er leidet unter Flugangst, tut sich mit Fremdsprachen schwer, hat weder für modische Accessoires noch für technische Neuerungen etwas übrig, fährt einen uralten VW Passat Diesel und liebt deftige Speisen wie Kässpatzen. Sein Intimfeind ist der Arzt Dr. Martin Langhammer, der unglücklicherweise ebenfalls in Altusried wohnt. Dessen Gattin Annegret ist mit Erika, Kluftingers Frau, eng befreundet. (Quelle: Piper Verlag)

An Kluftingers Seite ermitteln seine Kollegen Maier und Hefele und neuerdings eine junge Kollegin namens Lucy Beer.

Inhaltlich geht es darum, dass Kommissar Kluftinger und sein Team einen sogenannten „Cold Case“ aufklären sollen. Vor über 30 Jahren wurde eine junge Lehrerin am Funkensonntag an ein Kreuz gefesselt und verbrannt. Wie sich herausstellt, hat Kluftinger damals ihren Geliebten als Täter überführt, was sich später als fataler Fehler herausstellt. Der Kommissar muss dem zu Unrecht verurteilten vor seinem Tod versprechen, den wahren Täter zu finden….

Kluftinger agiert im alltäglichen Leben eher tollpatschig, tritt regelmäßig in Fettnäpfchen und zwar nicht nur vor seiner Ehefrau, er wird  auch noch von seinen betagten Eltern bemuttert, trotzdem gelingt  es dem Kommissar dank seines scharfen Blickes, seines fotografischen Gedächtnisses sowie seiner Kombinationsfähigkeit immer  die Auflösung des Falls, mit dem er sich befassen muss. Wer mehr aus Kluftingers Welt erfahren möchte, dem seien auch die vorherigen Romane ans Herz gelegt.

Das Buch ist im September 2020 bei Ullstein erschienen.

Das Tattoo meines Lebens

Leute, es ist wieder soweit. Ich habe schon wieder ein Tattoo! Von meinem ersten Tattoo, ein „Umalome“, hatte ich euch ja vor einiger Zeit schon erzählt. Das Tattoo trage ich mit Stolz seit Oktober 2019. Und wo schon ein Körperschmuck vorhanden ist, lässt manchmal der zweite nicht lange auf sich warten. Ich habe sehr intensiv überlegt, was das nächste Motiv sein könnte. Denn wie ihr ja wisst, ist ein Tattoo eine Entscheidung für das ganze Leben und von daher will es gut überlegt sein. Wie schon berichtet verbindet mich mein erstes Tattoo mit den fantastischen, aber auch denkwürdigen Erlebnissen unserer Indienreise. Diese Reise hat mich so tief beeindruckt und fasziniert mich bis heute über alle Maßen. Manche Leute tragen ein Tattoo einfach als Körperschmuck, weil sie das Motiv so schön finden. Mit meinem Motiv möchte ich aber etwas aus meinem Leben verbinden, wie beispielsweise die beeindruckende Reise nach Indien.

Wie eine Eingebung kam mir dann die zündende Idee für mein nächstes Tattoo. Die Unterschriften meiner Eltern. Wie ich bereits berichtet habe, ist meine Mama im Oktober 2016 verstorben, mein Vater folgte ihr im Mai 2019, nach einer schweren Krebserkrankung. Davon erzähle ich euch in einem der folgenden Berichte. Meine Eltern habe ich so sehr geliebt. Sie waren mir die liebsten und die besten Eltern, die man sich nur wünschen konnte. Wir haben zusammen gelebt, gelacht, erlebt, geweint. Ich hatte eine  geborgene Kindheit und tolle Jugend, da lag der Wunsch nahe, meine Eltern immer bei mir zu haben. Gesagt getan! Erst einmal musste ich nach den Unterschriften suchen. Bei meiner Mama „Karla“ war das kein Problem. Ein Eintrag im Poesiealbum war ganz schnell gefunden. Aber bei meinem Vater „August-Wilhelm“, genannt „Auwi“ (den ich übrigens immer so genannt habe, Auwi war für mich das Synonym für „Papa“) war es dann schon schwieriger. Aber auch die Unterschrift haben wir dann nach langem Suchen gefunden. Ein Termin bei meinem Tattoostudio war rasch ausgemacht, doch leider kam die Corona-Pandemie dazwischen und der herbeigesehnte Termin musste erstmal bis auf weiteres verschoben werden. Aber nach rund 2 Monaten hatte das Warten dann ein Ende. Die Tattoostudios durften endlich wieder ihren Betrieb aufnehmen und ich wurde als einer der ersten Kunden für einen Termin angefragt.

Die Vorlage dazu hatte ich im Studio schon vorher abgegeben, sie wurde positioniert und los ging es. Vom ersten Tätowieren wusste ich, was schmerzmäßig auf mich zukam, aber an der Stelle am linken Unterarm war es erstaunlich erträglich und nach etwa 1 1/2 Stunden war es auch schon vollbracht. Zum ersten Mal konnte ich mir das Ergebnis anschauen und es ist perfekt gelungen! Und für mich war es ein absolutes Glücksgefühl! Es ist interessant, wie viele Leutchen mich schon auf dieses Tattoo  angesprochen haben und immer wieder ist es ein tolles, warmes Gefühl davon zu berichten, wer die beiden Namen sind.

Neuer Name!

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Kleine Info für euch: Ich habe meinen Blognamen geändert. Aus „Bambi’s Getting Sexy“ ist „Bambiversum“ geworden. Was damals als Idee zwecks Berichten zu den Vorbereitungen unserer Hochzeit entstanden ist, hat sich mit der Zeit weiterentwickelt und ist stetig gewachsen. Also seid gespannt, wie es weitergeht mit Bambis Welt!

Lindenstraße – eine Ära geht zu Ende

Nur noch 4 Wochen und die ARD-Serie „Lindenstraße“ geht zu Ende. Was am 08. Dezember 1985 begann, endet am 29. März 2020.

Fast ein ganzes Leben mit der Lindenstraße

Ich verfolge die Lindenstraße seit der ersten Folge und habe sie immer gerne gesehen. Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hat sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrages  mit der produzierenden Firma GFF entschieden.

Das Leben der Straßenbewohner wird recht realitätsnah dargestellt. Vielfältige, meist problemhaltige Facetten realen menschlichen Lebens werden in teils mehrere Jahre übergreifenden Handlungssträngen aufgegriffen. Sich allmählich entwickelnde Ehekrisen in bis dahin scheinbar heilen Familien (wie zum Beispiel in früheren Jahren bei Ehepaar Schildknecht, später bei Ehepaar Beimer und Ehepaar Sperling) zählen ebenso dazu wie Pubertätsprobleme bei den zahlreichen jugendlichen Figuren (zum Beispiel in Gestalt von Liebeskummer, verfrühter Schwangerschaft, Essstörungen, Drogenabhängigkeit) sowie auch politischer oder religiöser Extremismus. So gehörte zum Beispiel die Hauptfigur Klaus Beimer zu Jugendzeiten der Neonazi-Szene an. Es gab Coming-out-Prozesse (wie beim schwulen Carsten Flöter im ersten Jahr der Serie, später dann auch bei der lesbischen Tanja Schildknecht und anderen), langwierige Versuche zur Erfüllung von Kinderwünschen (zum Beispiel bei Valerie Zenker und Ines Kling wegen Zeugungsunfähigkeit ihres jeweiligen Partners, bei Berta Griese wegen Unfruchtbarkeit oder bei gleichgeschlechtlichen Paaren), komplizierte Krankheitsverläufe (z. B.  AIDS bei Benno Zimmermann Ende der 1980er Jahre, Alzheimer bei Hubert Koch in den 1990ern, Herzkrankheit bei Erich Schiller im Jahr 2009, Parkinson bei Hans Beimer im Jahr 2015), Wechseljahres- und Alterskrisen, aber auch Berufliches (Existenzgründungen mit Restaurants und Läden) und basisdemokratisches Engagement (Quelle Wikipedia).

Für viele Lindenstraßenbegeisterte war es sicherlich unangenehme Information, dass diese beliebte – eigentlich nicht mehr wegzudenkende Serie – abgeschafft werden soll. Als Fan der Lindenstraße hat es mich sehr gefreut, dass die Macher der Lindenstraße ein Stück Erinnerung bewahren wollten. Einige der Requisiten und Kostüme werden einen Platz in Museen als Erinnerung bekommen. Die Küche von Helga Beimer wird beispielsweise im „Haus der Geschichte“ in Bonn zu sehen sein. Das Technik Museum Speyer, das seit 2012 eine Dauerausstellung zur „Lindenstraße“ zeigt und bereits die Küche von Else Kling beherbergt, wird u.a. zusätzlich das Restaurant „Akropolis“ und das „Café Bayer“ in seine Sammlung aufnehmen.

Der Flohmarkt

Umso erstaunter war ich , als ich auf der Homepage der Lindenstraße von einer Verlosung zur Teilnahme an einem „Lindenstraßen-Flohmarkt“ las. Es gab im Februar 2020 in den WDR-Studios in Bocklemünd, wo die Lindenstraße gedreht wurde, drei Termine zur möglichen Teilnahme an einem Flohmarkt. Hier wollte die Produktionsfirma GFF den Fans die Gelegenheit geben, in den Requisiten bzw. Kostümen zu stöbern, um diese dann käuflich zu erwerben. Der gesamte Erlös sollte dann an karitative Institutionen (Kinderheime, Obdachlosenhilfe, etc.) gespendet werden.   Man musste nur eine Mail mit dem Wunsch seiner Teilnahme verfassen und Glück haben. So geschehen am vergangenen Dienstag, als ich fast schon nicht mehr daran gedacht hatte, dass es noch eine Chance auf die Teilnahme am letzten Samstag im Februar 2020 gab. Ich checkte meine Mails und traute meinen Augen nicht. Eine Mail aus der Presseabteilung der Lindenstraße, wir hatten gewonnen!!!! Ich konnte mein Glück kaum fassen!

Samstagmorgen ging es dann zu den WDR-Studios. Alle Gewinner wurden herzlich empfangen, Daten wurden gecheckt und dann durften wir mit dem Auto auf das Produktionsgelände. Und waren der Lindenstraße auf einmal ganz nah! Die Studios, wo die Innenaufnahmen gedreht wurden, liegen  direkt an der Außenkulisse der Lindenstraße. In den ehemaligen Studios fand der Trödelmarkt statt. Plötzlich standen wir in den ehemaligen Wohnungen der Lindenstraßenbewohner: im Flur von Mutter Beimer, in Angelinas Wohnung, in Carsten Flöters Küche usw. Und es waren so viele tolle Requisiten zu bestaunen und zu erwerben. Von Hajo Scholz Kontrabass über viele Wandbilder, Möbelstücke, Rolands Überlebenspakete, bis hin zu Hans Beimers Grabkreuz gab es viel zu bestaunen und zu erwerben! Das Prozedere lief dann folgendermaßen ab: Überall lagen Blanco-Formulare aus, in die man die Gegenstände/Kleidungsstücke eintragen konnte, die man mitnehmen wollte. An allen Gegenständen, wo kein Preis verzeichnet war, konnte man sich einen Preis überlegen, den man bereit war zu zahlen. Natürlich durfte der Preis auch mal etwas höher ausfallen, es kam ja einem karitativen Zweck zugute. Also los ging es und wir wurden schnell fündig: Teller aus Carsten Flöters Küche, Kaffeetassen aus Klaus Beimers Küche, ein Milchkännchen aus der Zenker-Wohnung,  einen dekorativen Wandkranz, eine Aigner-Geldbörse (!) von Angelina Dressler, ein Shopper den Nina Zöllig mal benutzt hatte und zwei Teelichte aus Stein, die zur Wohnung Tanja Schildknecht/Sunny gehörten. Gerne hätten wir noch ein riesiges Bild von „Laura Brooks“, die Serientochter von Ärztin Dr. Iris Brooks mitgenommen. Es wurde seinerzeit von Jack Aichinger fotografiert und Stück für Stück zusammengesetzt und auf Leinwand gedruckt, es hat beeindruckende Maße und sieht einfach faszinierend aus. Es hätte auf jeden Fall in unserer Wohnung einen schönen Platz gefunden, aber leider wäre unser Auto für den Transport viel zu klein gewesen.

Alles in allem war es ein wunderschöner Tag im Studio der ehemaligen Lindenstraße ein bisschen rumzustöbern, in Erinnerungen zu schwelgen und einige Andenken mitzunehmen.

Der Abschied

Und in 4 Wochen ist es dann vorbei mit der Serie „Lindenstraße“. Eine Serie, die in Deutschland Geschichte geschrieben hat und die mir sehr fehlen wird. Ich hoffe sehr, dass die Esemblemitglieder schnell neue Engagements finden und man sie im TV wieder sehen wird. Auf jeden Fall möchte ich allen Mitwirkenden und dem Produktionsteam meinen Dank aussprechen. Danke dafür, dass ihr alle einen tollen Job gemacht hat und man 34 Jahre lang immer wieder gut unterhalten wurde!

Lindenstraße, du wirst mir fehlen!

 

 

Tattoo-Time!!!

Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich mir ein Tattoo stechen lasse. Voriges Jahr im Oktober war es dann endlich soweit. Wie ich in meinem Artikel über unsere Indienreise berichtet habe, hat mich diese Reise nachhaltig beeindruckt und fasziniert.

Ein Tattoo ist für mich, wie für viele Menschen ein toller Hautschmuck und es will gut überlegt sein, welches Motiv man wählt. Erste Inspirationsquelle war mein lieber Mann für mich, der sich schon weit vor unserem Indientrip ein Tattoo stechen lies, ebenso eine liebe Freundin, die mittlerweile einige Motive auf ihrem Körper stolz präsentiert.

Nach langem Überlegen entschied ich mich für ein „Unalome“. Es ist ein buddhistisches Zeichen und steht für den Weg zur Erleuchtung. Die verschiedenen Linien und Windungen des Unalome-Symbols beschreiben den Weg bis zur Erleuchtung. Die geschwungenen Linien deuten dabei den schwierigen Weg bis zur Spitze an. Im Netz habe ich dann ausgiebig nach dem für mich passenden Symbol gesucht und auch gefunden. Das Symbol sollte also in Zukunft und für alle Zeit meine rechte Wade seitlich schmücken. In unserem Heimatort gibt es seit Jahren ein tolles Tattoo-Studio.  Die Tätowiererin K. und ich waren uns auf Anhieb symphatisch. Ich zeigte ihr meine Vorlage und schon hatte ich den Termin zur Umsetzung meiner Wünsche in der Hand.

Die Zeit bis zum Termin im Studio verging  schnell. Frisch und munter begann K. mit der Umsetzung meiner Wünsche. Ein bisschen aufgeregt war ich auf jeden Fall. K. erklärte mir jeden Schritt nach Aufbringen der Vorlage. So gut es ging, machte ich es mir auf der Liege bequem. Die ersten Stiche waren ein bisschen unangenehm, aber absolut zum Aushalten. Mir war bewusst, dass das Tätowieren kein Spaziergang wird, aber ich kann mich gar nicht mehr richtig an die Zeit erinnern die K. für das Tätowieren benötigte. Das ist das Schöne an einem Studio, in dem man sich wohlfühlen kann, wenn man mit der Tätowiererin nett quatschen kann und mein Ehemann als „seelische Stütze“ dabei sein darf.

Was war ich auf das Endergebnis gespannt! Und ich war sowas von begeistert! Exakt so wie ich es mir vorgestellt habe, ist es geworden. Nach ausgiebigem Pflegen und Desinfektion des frischen Tattoos brachte K. einen speziellen durchsichtigen Wundverband auf das Schmuckstück auf. Das tolle daran ist, es fällt als Verband gar nicht auf und die Haut ist für die ersten Tage optimal geschützt.

Juhuuu, Tattoo!!!!

Jetzt bin ich also auch seit 4 Monaten mit einem Tattoo geschmückt und kann es kaum erwarten bis ich in ca. 3 Wochen meinen nächsten Tattoo-Termine habe. Bericht folgt!

Willkommen in Indien!

Diese Galerie enthält 13 Fotos.

Namaste liebe Leserinnen und Leser, wir hatten schon länger keine Fernreise mehr unternommen, also war es an der Zeit, uns was feines zu überlegen wo es hingehen sollte. Zumal mein lieber Mann einen besonderen Geburtstag feierte, wo er sich wünschte, das es auch mal ein ausgewöhnliches Reiseziel sein durfte. USA,… Weiterlesen

Endlich wieder neues von Bambi

Hallo liebe Leute, da bin ich wieder!

Erstmal sorry, lange ist hier in meinem Blog nichts passiert. Ihr kennt das sicher, manchmal hat man zu wenig Zeit oder auch einfach mal keinen Bock um Dinge nieder zu schreiben, die man der Welt gerne mitteilen möchte. Und dann besinnt man sich wieder auf den eigenen Blog, den man doch mal mit Leben füllen wollte. Und siehe da, man muss nur den Allerwertesten wieder hochkriegen. Denn zu erzählen habe ich vieles!

Ich möchte euch auf dem laufenden halten, mit Geschichten aus meinem Leben, mit lustigen Sachen, die mir passiert sind,  auch mit traurigen Dingen, denn die gehören mit in mein Leben, mit schönen Reiseerlebnissen und noch vielen weiteren Dingen die mir das Leben so bietet. 

Also seid gespannt ihr Lieben!

Fraktus – ein Traum wird wahr!

Habe ich euch eigentlich schon von meinem absoluten Highlight des Jahres erzählt!!!!! Wie konnte ich das nur vergessen! Mein Mann und ich hatten das Vergnügen unsere absolute Lieblingsband „FRAKTUS“ hautnah zu erleben. Und ja, es gibt sie wirklich!!!!

Zufälligerweise las ich im April bei Facebook von einem Projekt aus Hamburg „Eine Stadt sieht einen Film“. Jedes Jahr läuft in Hamburg an einem Tag ein Film zeitversetzt  in verschiedenen Kinos und anschließend hat man die Möglichkeit, die Regisseure und Darsteller zu treffen. Und dieses Jahr war die Dokumentary „Fraktus“ an der Reihe. Wir natürlich nicht lange überlegt und zack! Gebucht! Und am 30.April 2017 war es dann soweit! Wir fuhren nach Hamburg, einen Tag Sightseeing, St. Pauli Landungsbrücken, Shopping, Elphi besichtigen und einen Tag später war dann endlich der lang ersehnte Moment gekommen. Hach! Den Fraktus-Film habe ich bestimmt schon drölfenachtzigtrilliarden Mal gesehen und schau ihn immer wieder gerne. Wir hatten Karten für das Studio Kino auf St. Pauli und gebucht und nachmittags um 15 Uhr sahen wir dann zusammen mit vielen anderen „Frakts“ (neudeutsch für Fraktus-Fans) den genialen Film mit unseren Lieblingen. Damit ihr auch wisst wovon ich rede, bitteschön guckt mal hier:

Nach dem Film war es dann soweit, es gab ein „Meet and greet“ mit einigen Darstellern wie z. B. Rocko Schamoni alias „Dickie Schubert“ sowie Heinz Strunk alias „Thorsten Bage“  aus dem Film sowie dem Regisseur Lars Jessen. Man konnte Fragen stellen und bekam viele Hintergrundinfos zum Film geboten. Leider ging die Zeit viel zu schnell rum, denn die Crew musste in das nächste Kino, um für die nächsten Fans und Fragen zur Verfügung zu stehen.

Was dann passierte, davon hätte ich nicht zu träumen gewagt.

Als wir aus dem Kino kamen, da stand die Crew inkl. Rocko Schamoni und Heinz Strunk noch am Eingang, rauchten und unterhielten sich noch ein wenig mit den Fans. Ich war vor lauter Ehrfurcht vollkommen erstarrt, nur wenige Zentimeter stand ich vor meinem Idol Rocko Schamoni alias „Dickie Schubert“ entfernt und war für Momente der Glückseeligkeit erstmal nicht in der Lage ihn anzusprechen. Aber mein Mann ist in der Beziehung der Stratege, der immer einen kühlen Kopf bewahrt. Wozu ich erstmal nicht in der Lage war, dass nahm mein geliebter Mann dann in die Hand. Er sprach Rocko an und bat um ein Autogramm für mich! Rocko kam auf mich zu und fragte mich nach meinem Namen und zack! Ich konnte sogar wieder sprechen! Es dauerte nicht lange und ich hielt ein Autogramm in meinen Händen!!!!

 

 

 

 

 

 

 

Leute, das war ein Moment, an den ich mich immer wieder gern erinnern werde. Wie ich ja bereits in einem vorigen Artikel berichtet habe, waren wir voriges Jahr in Düsseldorf auf unserem ersten Fraktus-Konzert. Und es war so ein genialer Abend. Aber das hier, das ist einfach ein hammergenialtoller Moment gewesen! Als Rocko mir das Autogramm reichte, da hatte ich auf einmal auch wieder Stimme. Und gemeinsam plauderten wir mit ihm über diesen genialen Film und baten natürlich um eine Fortsetzung, die sicherlich in ein paar Jahren auch folgen wird.

Passenderweise fiel der „Fraktus-Tag“ auf den 30.04.17 und wir hatten aufgrund der Ticketbuchung noch Karten für die „After-Fraktus-Party“ im „Knust“  dazu geordert. Auf einer bekannten Socialmedia-Seite fand ich den Hinweis, dass auf dieser Party Special-Guests mit dabei sein würden. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und fragte Rocko, ob damit möglicherweise Fraktus daselbst gemeint sein könnten, was er bejahte. Leute, mein Puls war da auf mindesten 280! „Also, dann sehen wir uns ja sicher heute Abend! Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß und ich sage euch nur eins, wir sind nicht der einzige Special-Act auf der Party. Bis heute Abend!!“ Sprach der Herr Schamoni und verschwand mit Herrn Strunk – der sich übrigens die ganze Zeit mit zwei unglaublich gutaussehenden Blondinen anregend unterhielt.

Als wir uns dann wieder in Richtung St. Pauli aufmachten um ein gepflegtes Astra zu schlürfen, ihr Lieben, ich kann euch gar nicht sagen, mit was für einem breiten und glücklichen Grinsen ich auf den Straßen Hamburgs leichtfüßig, beinahe wie eine Elfe, daher schwebte! Ich war der glücklichste Mensch auf Erden und mein Mann der absolute Superman und Held für mich, der mir unter Einsatz seines Lebens ein Autogramm und Zugang zu meinem Idol ermöglichte.

Die Zeit bis zur „After-Fraktus-Party“ verging nur so im Flug. Als Vorband traten „Meute“ auf, eine Techno Marching Band  aus Hamburg auf, die das Knust zum Kochen brachten und  sich dann einen tollen Schlagabtauch mit Fraktus lieferten, als die auf die Bühne traten. Absolut genial.  Und dann gab es kein Halten mehr. Die Jungs legten höchstpersönlich auf, die Technik streikte zwar etwas wie Rocko bemerkte, aber das schien im Saal keinen zu interessieren. Fraktus heizten der Menge bis ca. 1.30 Uhr ein und dann betrat der angekündigte weitere Überraschungsgast die Bühne: Jan Delay! Was Fraktus schon an toller Vorabeit geleistet hatten, dass führte Jan DJ-technisch auf jeden Fall weiter und legte auf, als wenn es kein Morgen gäbe!!

Wir feierten bis in den frühen Morgen, bis uns die Füße wehtaten.

Alles in allem war das der schönste „Tanz in den Mai“, den ich bisher erlebt habe. Mit meinem Mann, mit Fraktus und vielen tollen Eindrücken. Hamburg ist immer eine Reise wert!

TV-Tipp: Die Wolke

Liebe Leser!

Heute möchte ich euch einen Film empfehlen: „Die Wolke“.

Er läuft heute 23.07.2017 auf RTL 2 und startet um 20.15 Uhr.  Die Wolke ist ein deutscher Katastrophenfilm von Regisseur Georg Schnitzler und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pausewang.

Durch einen Störfall im fiktiven AKW Markt Ebersberg in der Nähe von Schweinfurt kommt es zum Super-GAU und der gesamte Umkreis wird vom Katastrophenschutz weiträumig evakuiert. Im betroffenen Gebiet liegt auch die Schule von Hannah. Sie soll an diesem Tag auf ihren jüngeren Bruder aufpassen, da die Mutter sich geschäftlich in Schweinfurt befindet; genau dort, wo sich die Katastrophe ereignet hat. Alle, die in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks leben, sind sofort verstrahlt. Die etwas weiter entfernt lebenden Menschen versuchen zu fliehen…

Und genau da beginnt auch schon die Spannung des Films, die sich während der gesamten Dauer hält. Also, wer nicht weiss, was er heute abend schauen will oder sich einfach mal mit dem Thema Kernkraftwerk und möglichen Folgen befassen möchte, diesen Film kann ich voll und ganz empfehlen!

 

Zurück aus Scheveningen!

Hallo liebe Leute!

Leute, ich kann euch sagen Kurztrips sind was feines! Mein Schatz und ich konnten uns spontan eine Woche auf der Arbeit freinehmen und geniessen nun ein paar Tage zu zweit. Da kam uns die Idee ein paar Tage Urlaub am Meer zu verbringen. Wenn man so wie wir auch noch ins Ausland möchte und keine zu lange Anreise haben will, gehts von uns aus prima in Süd-Holland. Das Ziel war schnell ausgewählt: Scheveningen!

Scheveningen ist ein Stadtteil Den Haags, sechs Kilometer vom Zentrum entfernt. Von einem kleinen Fischerdorf hat es sich zum größten Seebad der Niederlande entwickelt.

Scheveningen besitzt einen Fischerei-Hafen und eine lange Strandpromenade mit Geschäften, Restaurants, Sonnenterrassen und einem Aquarium. Hauptattraktionen sind die Miniaturstadt Madurodam, sowie eine 381 m lange Seebrücke mit Aussichtsturm. Das Museum Beelden aan Zee zeigt moderne Skulpturen, auch auf einer Freifläche entlang des Boulevards. Das Kurhaus am Strand wurde 1884–85 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Das Holland Casino betreibt hier eine Filiale. Ein beliebter Radweg führt vom nördlichen Ende Scheveningens nach Katwijk (etwa zwölf Kilometer). Von hier aus kann man auch weiter an der Küste nach Noordwijk und Zandvoort fahren.

Unmittelbar an die nordöstliche Stadtteilgrenze schließen sich die Dünengebiete Oostduinpark und Meijendel an; im Südwesten liegt in Richtung Kijkduin mit dem Westduinpark ein weiteres Dünengebiet mit vorgelagertem Sandstrand.

Scheveningen ist vom Zentrum Den Haags über mehrere Straßenbahnlinien erreichbar.

Als Tagestouristen waren wir schon einige Male dort und hatten es uns nun als Ziel gesetzt, einen Drei-Tages-Trip zu planen. Das ging nach einigem Suchen im Internet besser als gedacht. Gerade dann, wenn die Sommerferien bei uns gerade begonnen haben und wir der Meinung waren, dass wir so kurzfristig gar nichts schönes mehr bekommen. Doch wir hatten Glück! Mit ein bisschen Geduld haben wir ein uns ein  Doppelzimmer in einem IBIS-Hotel reservieren können. Schnell war unsere Reisetasche gepackt und am Montag früh ging es dann ab nach Holland. Nach ca. 3 Stunden waren wir schon da, wurden an der Rezeption sehr freundlich begrüßt und konnten dann direkt an den Strand. Und das bei traumhaften Sonnenschein!

An der Promenade von Scheveningen befinden sich direkt am Strand viele kleine wunderschöne Strandbars, die jedes Jahr im Frühjahr aufgebaut werden und bis zum Ende des Sommers geöffnet haben. Danach werden die Strandbars wieder abgebaut, damit sie nicht den rauhen Jahreszeiten Herbst und Winter ausgesetzt sind. Hier sitzen wir gerne nach einem Strandtag und einem guten Abendessen und lassen bei leckeren Cocktails den Tag ausklingen. Auf dem Boulevard auf der Prommenade gibt es unzählige tolle Restaurants (holländisch, brasilianisch, amerikanisch, thailändisch, indonesisch, etc.) , in denen man leckeren Fisch  und viele andere Köstlichkeiten geniessen kann. Durch Zufall haben wir am zweiten Tag die Keizerstraat entdeckt. Die Keizerstraat ist die älteste und geschichtsträchtigste Einkaufsstraße Scheveningens. Die ehemaligen Fischerwohnungen rings um diese gemütliche Straße sorgen für große Geselligkeit. Beim  Bummel durch diese Straße wurden wir auf ein kleines italienisches Lokal aufmerksam. Das „Isola Sardegna“. Im Vorbeigehen wünschte uns der nette italienische Herr vor dem Lokal einen schönen Tag und in uns reifte der Gedanke abends mal keinen Fisch zu essen. Wir wurden nicht enttäuscht. Unser Appetit war groß und wurde zur vollsten Zufriedenheit gestillt. Der nette Herr, der uns morgens grüßte, entpuppte sich als Chef des Hauses und lies es sich nicht nehmen uns die bestellten Pizzen selbst zu servieren.

Übringens: Der Pier am Strand von Scheveningen ist in jedem Fall ein Besuch wert. In Höhe des Kurhauses von Scheveningen erstreckt sich der Pier in die Nordsee. In einer Höhe von ca. 60 m kann man 300 m „hinaus aufs Meer“ flanieren. Im unteren Teil befinden sich kleine Shops, in denen man Souvenirs und Klamotten kaufen oder auch leckere Snacks an verschiendenen Stationen zu sich nehmen kann. Auf dem oberen Teil schlendert man an der frischen Luft oder kann es sich auf den vielen Sitzmöglichkeiten auch mal gemütlich machen. Am Pier gibts auch einen Turm, an dem man einen Bungee-Sprung wagen kann. Wer luxuriös übernachten möchte, der ist in den Pier Suites bestens aufgehoben! Die Suites liegen nicht nur am Meer sondern direkt auf dem Meer, unterhalb des Bungee-Turmes. Die fünf Hotelzimmer liegen mit direktem Blick auf die See, vor neugierigen Blicken der Touristen braucht man keine Angst zu haben, denn alle Zimmer (mit Balkon) liegen so weit oben, dass man somit seine Ruhe hat und alles geniessen kann.

Und gestern ging es dann nach erholsamen drei Tagen wieder zurück in die Heimat!