Der Colabraten

Heute möchte ich euch eine ganz besonders leckere Empfehlung vorstellen: Den Colabraten!

colabraten2Meine Frau und ich kochen sehr gerne zusammen und sind ständig auf der Suche nach neuen kulinarischen Herausforderungen, die nicht alltäglich sind. Die Frage meiner lieben Frau „Was kochen wir denn am Wochenende?“ beantwortete ich mit „Wir machen einen Colabraten“. Darauf gekommen sind wir nicht durch Martina und Moritz vom WDR, sondern durch Petra und Reiner aus dem Bergischen Land.

Es handelt sich dabei um einen Schweinebraten (geht sicher auch mit Rinderbraten), der in einer besonders abgefahrerenen Marinade eingelegt wird, die unter anderem Cola enthält. Der Clou dabei ist, dass die in der Cola enthaltene Phosphorsäure das Fleisch schön zart macht. Wer Sauerbraten mag, der mag auch den Colabraten. Und wer sagt, ein Braten müsse teuer und aufwändig sein, der irrt! Wenn ihr selbst einmal einen schönen Colabraten zubereiten wollt, verrate ich euch jetzt, wie das geht. Und lasst Euch bitte nicht von den Zurtaten verunsichern – das klingt alles merkwürdig, ist aber superlecker. Und die Sauce ist einfach der HAMMER! So eine leckere Bratensauce habe ich selten gegessen.

ZUTATEN:

  • 1 kg Braten, z.B. Schweinenacken oder Schweinelachsbraten
  • Salz und Peffer
  • 1 Tüte Zwiebelsuppe
  • 1 Tasse Tomatenketchup
  • 1 Glas Mango-Chutney
  • 0,5 l Cola
  • Chilipulver
  • 2 TL (Gefro-)Instant-Brühe
  • Öl zum Braten

ZUBEREITUNG:

colabraten1Fleisch abwaschen, mit Küchenpapier abtupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben.

Zwiebelsuppe, Ketchup, Mango-Chutney, Cola, Chilipulver und Brühe-Pulver in einer Schüssel mischen, das Fleisch hinzugeben und mit der Marinade begießen. Am besten über Nacht oder länger im Kühlschrank ziehen lassen, dabei alle paar Stunden mit der Marinade übergießen.

Nach der Marinierzeit Fleisch herausnehmen, etwas abtropfen lassen und im Bräter von allen Seiten in etwas Öl anbraten. Darauf achten, dass nichts schwarz wird, also Hitze bei Bedarf etwas runterdrehen (der Zucker in der Marinade verkohlt schnell).

Marinade in den Bräter zum Fleisch gießen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für mindestens 2 Stunden in den Backofen schieben.

 

Wir haben incl. Beilagen (Kartoffelknödel und Salat) 13,- € bezahlt und 2 Tage lang davon gegessen. Ein einfaches und super-leckeres Rezept, mit dem Ihr mächtig Eindruck macht!

Über Ray

Ich bin der Ehemann von Bambi. Ich selbst schlage mich mit Computern schon seit 1986 herum, das Thema ist also kein #Neuland für mich. Privat reise ich gerne mit meiner Frau, koche und esse gerne und habe ein ausgeprägtes Faible für guten Geschmack, gerne im Bauhaus-Stil (und nein, damit ist nicht der gleichnamige Baumarkt gemeint...). Ich habe auch selbst ein Blog, das Loft 75, bin aber momentan etwas faul, dort Artikel zu schreiben, momentan macht es als Co-Autor von Frau Gonzales einfach mehr Spaß ;-) Wenn Ihr meine Dienste hinsichtlich WordPress in Anspruch nehmen sollt, kann ich kompetent weiterhelfen.
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