Selber kochen vs. Fastfood

Liebe Leute!

Da bin ich wieder! Nach einigen Tagen der Unpässlichkeit

(der Magen wollte nicht so wie ich) fühle ich mich wieder fit, über ein schönes Thema zu berichten: Essen!

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass mein Mann und ich gerne  zusammen kochen, wenn es unsere Zeit erlaubt? Und die erlaubt es oft.

Leute ich kann euch sagen, selberkochen macht Freude. Und spart Geld.

Der Vorteil beim Zubereiten von leckeren Mahlzeiten liegt auf der Hand: Man kann sich die Zutaten selber aussuchen, kann auf regionale Produkte zurückgreifen und hat es somit selbst in der Hand, dass man gesund leben kann – wenn man denn möchte. Ein toller Nebeneffekt ist dabei, dass man auf Vorrat kochen kann, will sagen: Zubereiten,  einfrieren und später nochmal geniessen ist was wunderbares. Es fällt mir immer wieder auf, dass viele Leutchen in meinem Alter, aber auch jüngere nicht mehr in der Lage sind, sich etwas leckeres zuzubereiten bzw. viele Produkte im Bereich Gemüse, Fleisch, Obst gar nicht mehr kennen.

Oft entdecke ich im TV beim Durchzappen Doku’s, in denen die Hausfrauen/Müttern ihren Lieben einfach ne Tiefkühlpizza in den Ofen schieben oder ne Lage Pommes in den Backofen schmeissen oder nicht zu vergessen und bisweilen legendär die Erdbeerkäse-Frau: „In Wurst sind viele Vitamine und für meine Kinder darf es auch schon mal aus der Dose sein“.

Zurück zu unseren Genussgewohnheiten. Wir kochen gut und gerne und mittlerweile probieren wir auch mal Rezepte unserer Mütter aus, die wir noch von früher kennen. Was zum Beispiel ganz lecker schmeckt ist Spitzkohl. Spitzkohl oder Spitzkraut ist eine mit dem Weißkohl  verwandte Sorte des Gemüsekohls mit zarten, gelblich- bis bläulichgrünen, großen Blättern und kegeligem Wuchs. Sein Geschmack ist dezenter und feiner als der von Weißkohl. Als früheste Kohlsorte ist er bereits im Frühjahr im Handel; später geerntet wird er auch Sommerkohl genannt.

Spitzkohl ist nicht teuer (ca. 2,– €) und man bekommt ihn eigentlich überall. Wobei, der Spitzkohl frisch vom Markt eigentlich noch der beste ist und nicht noch unnötig in Folie verpackt daherkommt. Wenn ihr noch Gehacktes und Kartoffeln besorgt, dann könnt ihr euch was leckeres, herzhaftes zaubern.

Mein Rezeptvorschlag:

1 Spitzkohl

1kg Kartoffeln

500 gr. Hackfleisch

2 Zwiebeln

500 ml Gemüsebühe

Öl, Salz, Pfeffer, Maggi, Kümmelpulver

 

Spitzkohl halbieren, Strunk keilförmig herausschneiden, Kohlhälften zerkleinern und in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Die Zwiebeln enthäuten, halbieren und ebenfalls in Streifen schneiden.

Hackfleisch kräftig mit Salz, Pfeffer, Maggi und nach Gefühl mit Gemüsebrühe-Pulver würzen und gut verkneten.

In einen großen Topf Öl hineingeben, sodass der Boden dünn bedeckt ist. Öl erhitzen und die Hälfte der Kohlstreifen darin unter Rühren scharf andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Topf vom Herd nehmen.

Auf den angebratenen Kohl alle Zutaten in folgender Reihenfolge lagenweise einschichten: Zwiebeln – Hackfleisch – Kartoffeln – Kohl – Zwiebeln – Kartoffeln – Kohl. Oberste Lage mit Salz und Pfeffer würzen. 500 ml Gemüsebrühe dazugießen. Nicht umrühren!

Jetzt den Deckel drauf und bei mittlerer Hitze ca. 30-45 Minuten gardünsten, bis der Kohl weich ist. Wenn die Garzeit beendet ist, wird alles gut umgerührt und mit Salz, Pfeffer, Maggi und Kümmelpulver abgeschmeckt.

Bon appetit!

 

 

Spargelzeit! Dirty Spargel in da video!

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Wie wir alle wissen, ist im Moment Spargelzeit. Dirty Spargelzeit. Wie ihr ja bereits wisst, kochen mein Mann und ich gerne zusammen. Diesmal haben wir für euch etwas Besonderes vorbereitet. Dirty Spargel mit precious Schnitzel und blutjungen Kartoffeln. Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie man diese Sauerei professionell zubereitet. Und schon geht’s los!

Der Colabraten

Heute möchte ich euch eine ganz besonders leckere Empfehlung vorstellen: Den Colabraten!

colabraten2Meine Frau und ich kochen sehr gerne zusammen und sind ständig auf der Suche nach neuen kulinarischen Herausforderungen, die nicht alltäglich sind. Die Frage meiner lieben Frau „Was kochen wir denn am Wochenende?“ beantwortete ich mit „Wir machen einen Colabraten“. Darauf gekommen sind wir nicht durch Martina und Moritz vom WDR, sondern durch Petra und Reiner aus dem Bergischen Land.

Es handelt sich dabei um einen Schweinebraten (geht sicher auch mit Rinderbraten), der in einer besonders abgefahrerenen Marinade eingelegt wird, die unter anderem Cola enthält. Der Clou dabei ist, dass die in der Cola enthaltene Phosphorsäure das Fleisch schön zart macht. Wer Sauerbraten mag, der mag auch den Colabraten. Und wer sagt, ein Braten müsse teuer und aufwändig sein, der irrt! Wenn ihr selbst einmal einen schönen Colabraten zubereiten wollt, verrate ich euch jetzt, wie das geht. Und lasst Euch bitte nicht von den Zurtaten verunsichern – das klingt alles merkwürdig, ist aber superlecker. Und die Sauce ist einfach der HAMMER! So eine leckere Bratensauce habe ich selten gegessen.

ZUTATEN:

  • 1 kg Braten, z.B. Schweinenacken oder Schweinelachsbraten
  • Salz und Peffer
  • 1 Tüte Zwiebelsuppe
  • 1 Tasse Tomatenketchup
  • 1 Glas Mango-Chutney
  • 0,5 l Cola
  • Chilipulver
  • 2 TL (Gefro-)Instant-Brühe
  • Öl zum Braten

ZUBEREITUNG:

colabraten1Fleisch abwaschen, mit Küchenpapier abtupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben.

Zwiebelsuppe, Ketchup, Mango-Chutney, Cola, Chilipulver und Brühe-Pulver in einer Schüssel mischen, das Fleisch hinzugeben und mit der Marinade begießen. Am besten über Nacht oder länger im Kühlschrank ziehen lassen, dabei alle paar Stunden mit der Marinade übergießen.

Nach der Marinierzeit Fleisch herausnehmen, etwas abtropfen lassen und im Bräter von allen Seiten in etwas Öl anbraten. Darauf achten, dass nichts schwarz wird, also Hitze bei Bedarf etwas runterdrehen (der Zucker in der Marinade verkohlt schnell).

Marinade in den Bräter zum Fleisch gießen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für mindestens 2 Stunden in den Backofen schieben.

 

Wir haben incl. Beilagen (Kartoffelknödel und Salat) 13,- € bezahlt und 2 Tage lang davon gegessen. Ein einfaches und super-leckeres Rezept, mit dem Ihr mächtig Eindruck macht!

Glücklich – keiner wie wir!

Hallo liebe Leser!

Es ist vollbracht, wir sind verheiratet! Der Wahnsinn, morgen ist es schon drei Wochen her, seit wir in den „Stand der Ehe“ getreten sind. Und es fühlt sich so gut an!  :-D Es war ein traumhafter und ganz wunderbarer Tag für meinen Mann und mich und für unsere vielen Gäste natürlich auch. Die Woche vor der Heirat hatten wir  und unsere Trauzeugen noch einige Kleinigkeiten zu erledigen und konnten dann am 05.09.15 unseren großen Tag voll und ganz genießen!

Kuss

Also, wenn ihr wissen wollt, wie schön unsere Hochzeit war und wieviele Nerven wir am Tag davor lassen mussten, :lol: dranbleiben. In den nächsten Tagen folgt der Exklusiv-Bericht!

Hier kommt auf den Tisch, was gegessen wird!

Nachdem ich meinen Lebensstil auch beim Thema „Ernährung“ ändern möchte, gab es heute mal nur Salat. Da mein Liebster und ich gerne gemeinsam kochen, ergab sich heute Abend beim Zubereiten die Redewendung „Hier kommt auf den Tisch, was gegessen wird!“.  Ich neige manchmal zu solch verbalem Ausschlag,  müsst Ihr wissen.

Aber nun zum Genuß!

Dieser leckere Salat entstand in Kooperation mit meinem Verlobten:

Natürlich haben wir es vor lauter Hunger nicht geschafft, das Bild in die richtige Position zu drehen. SO viel Fantasie müsst Ihr haben, um Euch vorzustellen, wie das richtig herum aussieht.

Es war mal wieder richtig lecker und nebenbei traue ich mich mittlerweile an das Thema „Käse“ heran.  Auf dem wunderschönen blauen Teller (aus meiner Aussteuer!) seht Ihr einen, in zarte Scheibchen gehoblenten Blütenkäse. Um diesen Käse schleiche ich eigentlich schon seit mehreren Monaten im Lieblings-Vollsortimenter meines Vertrauens – der Globus in Lahnstein – herum. Da ich aus meiner Kindheit, noch eine Art „Käse-Trauma“ (Hilfe Mama, hier in der Sennerei ssssstiiiinkt es, ich will hier rauuuuuuuusss!) mit mir herumschleppe, aber auf spielerische Weise und mit viel guten Zureden durch meine bessere Hälfte immer mehr auf den Geschmack komme, lag der Käse quasi auf der Hand und wurde mitgegessen.