Unsere Hochzeit!

Und dann kam er, der Tag der Tage! Was ich bzw. wir uns lange nicht vorstellen konnten, wurde Realtität. Unser Hochzeitstag!

Wie ihr euch sicher denken könnt, habe ich die Nacht vor unserer Hochzeit vor Aufregung kaum geschlafen. Mein Gatte hat dafür bestens geschlafen, kaum waren wir von unserer freitagabendlichen „Vorfeier“ zu Hause, lag er im Bett und war rasch im Land der Träume. Umso erstaunter war er dann, als um 7 Uhr der Wecker klingelte und ich – wie immer, wenn wir etwas vorhaben – frisch und munter und ohne Augenringe aus dem Bett sprang, ein Liedchen trällerte und meinem Liebsten einen frisch gebrühten Kaffee kredenzte. Noch schnell unter die Dusche gehüpft und ab ging es für uns beide zum Beautyprogramm beim Frisör.

Unser lieber Trauzeuge J. und mein Papa waren beauftragt, den Autoschmuck und meinen Brautstrauß abzuholen. Keine zwei Stunden später waren wir frisch gestylt wieder zu Hause und wurden von unseren Trauzeugen und den Brauteltern in Empfang genommen. Ein kleiner Wehmutstropfen an dieser Stelle: die geliebte Mama Thea, meine Schwiegermutter konnte diesen wunderbaren Tag leider nicht mehr miterleben. Sie ist voriges Jahr an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben. Aber für mich ist eines klar: Sie war den ganzen wunderschönen und traumhaften Hochzeitstag mit dabei. Das spüre ich tief in meinem Herzen!

Und dann gings los! Auf zur standesamtlichen Trauung im Kurfürstlichen Schloss zu Koblenz!

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Kurfürst Clemens Wenzeslaus ließ das Kurfürstliche Schloss von 1777 bis 1786 im Stil des französischen Klassizismus errichten. Das Kurfürstliche Schloss ist im ehemaligen Bundesgartenschaugelände gelegen.

Vor dem Schloss waren schon alle Gäste versammelt und dann ging es in den schönen Kaiserin-Augusta-Saal:

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Mein Mann und ich waren schon mächtig aufgeregt, aber wir haben die wunderschöne Rede des Standesbeamten sehr genossen! Der Standesbeamte erzählte die Geschichte von Feuer und Wasser:

Als Feuer und Wasser sich das erste Mal begegneten, waren sie voneinander fasziniert. Das Feuer war ungestüm und temperamentvoll, leuchtend und heiß, brodelnd und aufregend. Das Wasser hingegen floss ausgeglichen vor sich hin, war klar und beruhigend, glitzernd und erfrischend. Staunend betrachteten sich Feuer und Wasser. Beide entdeckten am anderen unzählige Eigenschaften und Besonderheiten, die sie an sich nicht kannten. Und da sich Gegensätze bekanntlich anziehen, blieb es nicht aus, dass sich Feuer und Wasser ineinander verliebten. Sie trafen sich, hatten Spaß miteinander, lernten voneinander und ergänzten sich wunderbar. Weil sie sich gegenseitig so kostbar geworden waren, beschlossen Feuer und Wasser, für immer zusammenzubleiben. Sie feierten ein großes Fest. Viele Gästen waren geladen – auch der Wind. Der schenkte ihnen eine bauchige Flasche mit wertvollem Inhalt. Nach der Feier öffneten Feuer und Wasser die Flasche und entnahmen daraus eine alte Schriftrolle. Auf dem Pergament stand Folgendes geschrieben: “Passt auf, dass ihr eure Individualität behaltet! Ihr seit so verschieden und schätzt dies aneinander. Hütet diesen Schatz, denn dieser ist das Geheimnis eurer Liebe. Respektiert eure Grenzen! Lernt voneinander, aber versucht nicht, euch gegenseitig umzuerziehen! Entdeckt immer wieder Neues aneinander! Glaubt nie, dass ihr das Geheimnis des anderen gelüftet habt, und achtet einander jeden Tag eures gemeinsamen Lebens!” Feuer und Wasser lasen die Flaschenpost aufmerksam durch und dachten darüber nach. Dann stellten sie die bauchige Flasche gut sichtbar in ihrer gemeinsamen Wohnung auf, um immer wieder an deren Inhalt erinnert zu werden.

Eine wunderschöne Geschichte, die auch mit Sicherheit ein bisschen auf uns zutrifft und das Geheimnis unserer Liebe wollen wir immer behüten.

Es folgte die Frage aller Fragen und ich kann euch sagen nie habe ich so gerne „JA“ gesagt wie am 05.09.2015!

Nach einem Sektempfang vor dem Kaiserin-Augusta-Saal ging es anschließend  zur großen Hochzeitsfeier mit einer freien Trauung auf die Marksburg in Braubach.  Die freie Trauung war ganz toll und individuell durch unseren Hochzeitsredner und die Trauzeugen gestaltet. Es gab hier viel zum Schmunzeln, aber auch viele romantische Momente.

Die Kirche bietet zwar einen angemessen feierlichen Rahmen, doch gerade Paare, die aus der Kirche ausgetreten sind, die verschiedenen Religionen angehören oder die sich eine ganz freie und individuelle Trauung vorstellen, wünschen sich für ihren großen Moment eine noch persönlichere Alternative.

Die freie Trauung bietet Brautpaaren alles: Eine Zeremonie, die ganz auf die Wünsche und Vorstellungen des Paares abgestimmt ist, in feierlichem Rahmen oder ganz ungezwungen in der freien Natur, religiös oder weltlich. Wie bei der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung ist der Höhepunkt auch bei einer freien Trauzeremonie, wenn sich das Brautpaar gegenseitig den Trauring ansteckt.

Nach diesen Highlights ging es ans Feiern und an die kulinarischen Genüsse. Nach dem Kaffeetrinken wurde die Fotostrecke der Hochzeitsbilder geknipst. Unsere Hochzeitsgäste bekamen derweil eine spezielle Burgführung.

Die Marksburg

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Marksburg, Braubach

ist eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Höhenburg oberhalb der rheinland-pfälzischen Stadt Braubach am Rhein, von der sie ihren ursprünglichen Namen Burg Brubach bezog. Sie steht auf einem Schieferkegel in 160 Meter Höhe und ist die einzige nie zerstörte mittelalterliche Höhenburg am Mittelrhein. Der verputzte Bruchsteinbau entstand zum Schutz und zur Verwaltung Braubachs und diente anfänglich auch als Zollburg.

Die Burg ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) und in die Denkmalliste von Rheinland-Pfalz eingetragen. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention und mit dem blau-weißen Schutzzeichen gekennzeichnet. Außerdem ist sie seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Und dann ging nach einem grandiosen kalt-warmen Buffet (Orginalton der Brautmutter: „Haben wir DAS ALLES bestellt???“)  die Party erst richtig los. Es gab einige Spielchen, die wir mit Bravour meisterten und dann wurde getanzt, bis die Füße qualmten! Das Thema „qualmende Füße“ wurde durch den Servicemitarbeiter/innen der Marksburgschänke ganz exellent gelöst! Eisbeutel und ein Wasserbottich ließen meine Füße und die so manch weiblicher Gäste ganz schnell wieder entspannen und es konnte weitergetanzt werden. Ein besonderer Dank geht hier ganz speziell an das Team der „Marksburgschänke“ die uns und unsere Gäste zu jeder Zeit absolut freundlich und professionell bis tief in die Nacht bewirtet haben!

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Gegen halb 5 Uhr morgens wurden mein Mann und ich dann brav zu Hause abgeliefert, damit wir bis zur nahenden „Frühstücks-Nachfeier“ um 9 Uhr wieder frisch und munter sein konnten, was bei mir überhaupt kein Problem war, denn bis dahin hatte ich immer noch eine Überdosis „Glückshormone“ im Körper!

Jetzt sind wir 8 Wochen verheiratet und führen seitdem eine glückliche Ehe, was auch hoffentlch so bleiben wird. Eine Ehe mit vielen schönen Mochmenten und allem, was noch zu einer Ehe auf Basis von gegenseitigem Respekt gelebt wird! IMG_1341 als Smartobjekt-1

 

 

Baby Hübner: Ich prangere an! Impfung ist ein Arschloch!!!!

Liebe Menschen!

Heute stand mein zweiter Tierarztbesuch an. Vor zwei Wochen war ich das erste Mal beim Onkel Doc, zum ersten Checkup und weil ich mir Ohrmilben eingefangen hatte.  Der Verdacht hatte sich bestätigt und so bekam ich so ein doofes Gel für meine zarten Ohren und meinen Nacken, was mir meine Katzenmutti und mein Katzenvater einmal die Woche auf mich matschen. Bah! Also Vergnügen ist anders, das kann ich euch sagen!!!  Die Fahrt zum Doc  und die Zeit im Wartezimmer waren sehr sehr spannend für mich. Soviele Leute, die ich nicht kenne und vor allen Dingen so viele Gerüche von anderen Tieren!!!!! Wow, ich muss schon sagen, irre das! Wobei, es waren glaube ich keine Artgenossen, sondern diese bellenden größeren Felldinger, die manchmal sabbern und die auch schon mal hecheln, als wenn eine Baumaschine arbeiten würden. Ich glaube diese Spezies nennt sich Hund. Haben mir meine Katzeneltern erklärt, als ich da so in meiner Transportbox lag und nicht rausdurfte!

Aber im Behandlungszimmer vom netten Onkel Doktor angekommen, fand ich den Besuch gar nicht mehr so toll!!! Ich fand, das ein schönes, gefährliches Fauchen jetzt auf jeden Fall mal angebracht war! Man kann ja nie wissen und ich wusste doch nicht, auf was ich mich da überhaupt eingelassen hatte! Auf die Autofahrt hatte ich mich ja noch gefreut, denn das mag ich mittlerweile sehr! Schön gemütlich durch die Gegend geschockelt werden, die Transportbox gut gesichert und mit allem Komfort ausgestattet,  ist ein Heidenspaß für mich. Gott sei dank hat Bambi im Auto kein WDR 4 gespeichert, denn dann müsste ich doch mal wieder in die Transportbox ähhmm, aber lassen wir das…..

Der Onkel Doktor war ja anfangs noch sehr nett, hat mir in die Ohren geguckt und die ein bisschen sauber gemacht. Aber dann! Kam der Bullemann mit so einem spitzen Dingen auf mich zu!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Miiiiiiiiiiauuuuuuuuuuuuuuuuu! Und ich denke noch so bei mir:  Was geht denn jetzt ab!! Bambi hilf mir, nicht bitte nichhhhhhhhhhhhht!    „Ihr seid doch alle Arschlöcher und ich WILL DAS NICHT!!!!!!  IMPFUNG IST EIN SAUPILLEMANN-ARSCHLOCH!!!!!!!!

Kinners nääääääh! Der Onkel Doktor ist kein Onkel mehr für mich! Was war ich froh, als ich wieder in meine schützende Transporthöhle konnte.

Ich fand auf dem Weg nach Hause sollte ich doch mal meinen Unmut rauslassen und ich prangerte auf der Rückfahrt an:

Das find ich total scheisse hier, diese Kacke! Erst unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine nette Autofahrt vorgaukeln und dann sowas!!! Ja wo sind wir denn hier!!! So eine saublödemegadoffescheißarschlochveranstaltung! Ihr seid doch alle krank! Nicht ich!

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So sehe ich aus, wenn ich die Schnauze mal so richtig voll habe!

Mittlerweile habe ich Bambi und Martin wieder verziehen, es sind ja meine Katzeneltern. Dafür habe ich Bambi mal den ganzen Nachmittag zum Kuscheln und Schmusen abgeordnet.  Mein Katzenpapa ist heute unterwegs, er feiert Junggesellenabschied. Er ist also quasi entschuldigt.  Das kann meine Bambi ruhig mal für und mit mir machen! Wer soviel Leid wie ich – die ärmste Katze der Welt – ertragen hat, der kann mich mal und zwar: Beschmusen!!!! So und nun muss ich mal wieder mein Bambi suchen.

Bis demnächst! Euer BABY HÜBNER

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Das bin ich nach einer Schmuse-Orgie, die Mouse beruhigt mich zusätzlich

Personalausweis mit neuem Familiennamen beantragen – check!!!

Der nächste Programmpunkt in Sachen Hochzeitsvorbereitungen ist erledigt: Der neue Personalausweis mit neuem Familiennamen!

Auch so eine Sache, die man bereits vor der Eheschließung erledigen kann und sollte, damit man das in den Flitterwochen nicht auch noch machen muss. Bei uns in der Großstadt, die eigentlich keine mehr ist, kann man dies bereits 56 Tage (ohooo!) vor der Eheschließung erledigen.Zu beachten wäre hierbei, dass euer neuer Personalausweis bei der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt wird und das kann ca. 4 Wochen oder manchmal auch länger (beispielsweise vor Ferienzeiten wird dort viel hergestellt) dauern. Daher ist  Hier kann ich euch Heiratswilligen auch einen guten Tipp geben: Wenn möglich, reserviert euch einen Termin bei eurem Einwohnermeldeamt, damit ihr keine stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen müsst. Also ich nix wie hin zum EMA und den neuen Perso bestellt. Hierzu benötigt man den bisherigen Ausweis, ein aktuelles biometrisches Passfoto und je nach Alter ca. 22,80 € bis 28,80 €. Und dann kam der tolle Moment, wo ich mit meinem neuen Namen offiziell unterschreiben durfte. War ein gutes Gefühl kann ich euch sagen! Mittlerweile habe ich von der Bundesdruckerei schon den Hinweis erhalten, dass mein neuer Personalausweis an mein zuständiges Einwohnermeldeamt geliefert wurde.

Ganz klar, die Abholung des neuen Personalausweises erfolgt erst nach der Eheschließung unter Vorlage der Heiratsurkunde. Und dann gehts ab in die Flitterwochen!!!

Unser neuer Mitbewohner

Hallo liebe Leser!

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, das hängt mir der heissen Phase unserer Hochzeitsvorbereitungen zusammen, sorry.

Heute möchte ich euch hier einmal unseren Mitbewohner bzw. unser neues Familienmitglied vorstellen. Unseren kleinen Babykater, das „Baby Hübner“:

WP_20150802_19_17_01_Pro[1]Das Baby Hübner ist vor ca. einer Woche bei uns eingezogen und ist nun 12 Wochen alt. Ich habe ja einmal in einem früheren Artikel von meiner ersten Katze Shirly berichtet, die vor ca. 1 Jahr über die Regenbogenbrücke gehen musste, da sie sehr krank war. Ich hätte es damals nie für möglich gehalten, dass ich mich doch noch einmal für einen Stubentiger entscheiden könnte.  Und heute bin ich froh, dass es das Baby Hübner gibt! Der Zufall wollte es, dass die Katze einer Bekannte „guter Hoffnung“ war und mein Schatz Martin auf die Idee kam, wir könnten doch eines der Babys zu uns nehmen. Als wir die ersten Bilder bekamen, da war es um mich geschehen.  Von der Geburt der Babys bis zum heutigen Tag konnten wir seine Entwicklung verfolgen. Das war ein wunderbares Gefühl. Als wir uns überlegen sollten, welches von den drei Katzenbabys unseres werden sollte, war die Auswahl schnell getroffen. Dies war das entscheidende Bild, welches mein Herz endgültig zum Erweichen bringen sollte:

IMG-20150513-WA0004[1]Das ist der ganz, ganz kleine Baby Hübner, gerade ca. 2 Wochen alt. Da konnte ich gar nicht mehr anders. Dieses kleine, süße Fellwesen, mit dem weissen Strich zwischen den Augen! In der Zwischenzeit, bis wir ihn abholen konnten, haben wir ihn ein paar Mal besucht. Und nun wohnt der kleine Mann schon 1 1/2 Wochen bei uns. Er hat zwei Wohnsitze, der Hauptwohnsitz ist bei mir und wenn wir bei meinem Schatz sind, kommt er natürlich immer mit. Wir haben eine tolle Transportbox besorgt, diese ist innen gemütlich mit allem Komfort und Spielsachen ausgestattet und natürlich wie bei einem Autokindersitz im Auto transportgesichert. Die erste Fahrt in die neue Heimat war natürlich aufregend und kam ohne Katzengejammer nicht hin. Aber die erste Fahrt zum Hauptwohnsitz hat prima funktioniert.

Die ersten Tage in der neuen Heimat waren auch ganz unkompliziert. Bei meinem Freund Martin in der Wohnung war alles ultraspannend und der Kater hat stundenlang ganz neugierig seine neue Wohnung inspiziert. Er hat gespielt und ist sogar an Wasser sehr interessiert. Es dauerte am ersten Abend ganz schön lange, bis er vom vielen Erkunden und Spielen müde wurde!

Das gleiche Spielchen wiederholte sich auch in meiner Wohnung. Meine Wohnung ist eine sogenannte „Maisonette-Wohnung“, sprich ich bzw. wir wohnen über zwei Etagen und ich hatte ein wenig Angst, wie der Kleine mit der Treppe klar kommt. Diese Sorge war unbegründet und er kam – aus lauter Neugier vermute ich – auch damit klar. Treppe rauf im Schlafzimmer gucken, Treppe runter, wieder schauen, was im Wohnbereich so abgeht. Ja, ja Katzenkinder sind neugierig.

Also, demnächst lest ihr hier mehr von den Abenteuern des Baby Hübner!

Endlich Wochenende, yeeah!!!

Gott sei dank ist die Woche geschafft! Und was freu ich mich auf das Wochenende! Das Wetter ist leider nicht so schön. Dem Wetterbericht in den Medien traue ich überhaupt gar nicht mehr. Ich vertraue hier eher meinem Körper. Meinem kaputten Knie (Arthrose) kann ich da total vertrauen, seit vorgestern wieder Schmerzen im Gelenk, ein Garant für schlechtes Wetter mit viel Regen. Dafür versüssen wir uns das Wochenende mit schönen Unternehmungen: „Bräutigam  einkleiden“ und dann noch ein Kinobesuch „Jurrasic World“.

Mein Brautkleid ist ja schon gefunden. Nun schauen wir, was dem Bräutigam gefällt. Bin ich gespannt, er hat schon genaue Vorstellungen von seinem Outfit…

Mal schauen, was wir finden!!

Ein halbes Kilo Schal

 

WP_20150118_18_04_26_ProWenn es Winter wird bzw. ist, dann wird man manchmal erfinderisch, weil man nicht nur vor dem Fernseher verbringen möchte, ohne irgendwie ein bisschen körperlich aktiv zu sein. Also entschied ich mich dafür, mal wieder das Stricken anzufangen. Der Zufall beim Einkauf wollte es einfach , dass ich eine schöne Wolle in Form eines Effektstrickgarns gefunden habe und es dauerte nicht lange, dass ich mich dafür entschied, die Wolle zu erwerben.

Ich muss dazu sagen, dass ich einige Jahre nicht mehr gestrickt habe. Ich kann auf jeden Fall den Spruch unterschreiben: “Man verlernt nix, was man einmal gelernt hat”. Ein zwei Überlegungen und es ging los. Anfangs wollte ich eigentlich eine Schlauchschal stricken, hatte aber leider nur ein Set mit 4 x 50 g Wolle. Als ich schon fast zwei Knäule gestrickt hatte, stellte ich fest, dass das Set zu wenig für einen Schlauchschal war. Also, alles wieder aufgeribbelt. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich wäre ein “Strick-Autist”, der immer wieder anfing zu stricken, aber eigentlich nie fertigwerden will. Also musste ein anderer Plan her. Pullis oder Jacken habe ich noch nie gestrickt, wollte ich auch nicht. Ich begann, die Retro-Variante eines Schals zu stricken. Und zwar in der Variation “eine Masche rechts, eine Masche links”. Aber auch hier stellte ich fest 4 Knäule reichten einfach nicht.Mal eben neue Pakete konsumieren, ist manchmal nicht so einfach.  ABER: Warum verzweifeln, wenn man einen cleveren Verlobten an seiner Seite weiß!!!!!

Der Mann meines Herzens besann sich auf seine mannigfaltigen Kenntnisse im Bereich der Internetrecherche und tadaaaaaaaaaaa!!!! Er fand, was ich doch so verzweifelt suchte!!  Dazu muss ich erwähnen, woher ich die Wolle habe: Sie ist von LIDL und ich hatte sie scheinbar zum dem Zeitpunkt gekauft, als diese Sonderaktion schon fast beendet war Hier zur Ansicht die verwendete Wolle: WP_20150118_18_15_38_Pro Da wurde dann nicht lange gefackelt und direkt zwei Pakete online bestellt. Und die neu entdeckte Leidenschaft konnte alsbald weitergehen. Ich konnte mit dem Stricken gar nicht mehr aufhören, somit wurden 9 Knäuel Wolle gnadenlos verstrickt. Endergebnis somit: 1/2 Kilo Schal! Gestern früh – 01:30 Uhr – beim Fire-TV-Gucken wurde das Prachtstück fertig. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wozu man als weibliches Wesen imstande ist: Den Splatter-Thriller “Maniac” schauen und nebenbei stricken.

Jetzt bin ich für den kalten Winter gut gerüstet!

Eine neue Woche beginnt, aber ich mag keine Montage!

Hallo liebe Leser,

Ihr kennt das sicher auch, Ihr hattet ein schönes Wochenende, mögt euren Job eigentlich gerne, aber den üblichen Montag könnte man eigentlich direkt überspringen und in den angenehmeren Dienstag überleiten.

Ich habe ja bereits berichtet, dass ich im „Büro für spontan spektakuläre Wunscherfüllung“ arbeite.

So laufe ich nicht immer rum!

Und gerade übers Wochenende scheinen sich bei so manchem Leutchen viele Wünsche zu manifestieren. Dementsprechend früh bin ich heute morgen am Büro angekommen.

 Das ist meine Standardzeit, aber es geht auch noch viiiiiiiiel früher!

Da ich ja seit Samstag meine Ernährung umstelle, gabs bei mir heute Mittag in der Pause ein frisches und lecker zubereitetes Vitalbrot, es besteht aus Schwarzbrot, Frischkäse, Tomatenscheiben, Mozzarella und Basilikumblättchen:

Tja, leider wollte ich ja das Brot darstellen, hatte aber vor lauter Hunger und netten Gesprächen mit den Kollegen vergessen, das leckere Teil vorher mal zu fotografieren.

Und das Ihr Lieben, alles im Zeichen der Liebe und damit ich mich wohlfühle und demnächst auch  im Brautkleid adrett aussehe!

Übringens, der Countdown läuft, noch 243 Tage Zeit mich optisch ein bisschen zu wandeln!

Mein Name ist Bambi!

Ich wohnte mal in Kackhausen, dies ist ein nicht näher genannter Ort im Bergischen Land. Ich bin zur Zeit noch knackige 43 Jahre alt, werde im April 44. Ich arbeite im „Büro für spektakulär spontane Wunscherfüllung“ und liebe meinen Job sehr. Apropos Liebe: Seit Juli 2012 bin ich schwer verliebt und habe die Liebe meines Lebens gefunden. Was ich nie für möglich gehalten hätte, im September 2015 wird geheiratet.

Wir

Neue gute Vorsätze für das Jahr 2015 habe ich nicht, die setze ich direkt in die Tat um.

Zum Beispiel, dass ich damit beginne, mal wieder mehr Bewegung und sportliche Aktivitäten in den Alltag einzubauen. Ein anderes Projekt verfolge ich seit dem Heiratsantrag mit großem Durchhaltevermögen: Ich lasse mir wieder die Haare wachsen (Thema: Brautfrisur, dazu später mehr), wobei meine Haarfarbe manchmal varriert. Zur Zeit ist meine Haarfarbe braun.  Das gelingt mir mehr oder weniger sehr gut, weil meine bessere Hälfte mich dahingehend sehr unterstützt!

Nicht unerwähnt bleiben sollte meine/unsere heißgeliebte Katze Shirly. Die kleine Schnutentigerfrau ist 18 Jahre alt geworden, aber leider voriges Jahr gestorben.

Das Kleine :-)

Wir haben so viele tolle Jahre mit ihr verbracht und sehr viel lustiges erlebt, da werde ich sicher noch jede Menge drüber zu erzählen.

Aber erst mal werdet Ihr hier viel Aktuelles über mein hoffentlich spannendes Jahr 2015 lesen können.  Ich wünsche Euch viel Spaß!