Ich bin der Ehemann von Bambi. Ich selbst schlage mich mit Computern schon seit 1986 herum, das Thema ist also kein #Neuland für mich. Privat reise ich gerne mit meiner Frau, koche und esse gerne und habe ein ausgeprägtes Faible für guten Geschmack, gerne im Bauhaus-Stil (und nein, damit ist nicht der gleichnamige Baumarkt gemeint...). Ich habe auch selbst ein Blog, das Loft 75, bin aber momentan etwas faul, dort Artikel zu schreiben, momentan macht es als Co-Autor von Frau Gonzales einfach mehr Spaß ;-) Wenn Ihr meine Dienste hinsichtlich WordPress in Anspruch nehmen sollt, kann ich kompetent weiterhelfen.

Umfrage: Kommt Ihr mit RSS-Feeds klar?

Liebe Leser, ich habe ja schon mal über das Thema „RSS-Feeds“ geschrieben, möchte aber von Euch gerne wissen, ob Ihr damit auch klar kommt. Nochmal kurz als Zusammenfassung:

  • (RSS-)Feeds bieten Euch die Möglichkeit, immer in Eurem Feedreader oder über dynamische Lesezeichen darüber informiert zu werden, wenn es etwas Neues in einem Blog zu lesen gibt. Hier und auch bei allen anderen Blogs.
  • Es gibt so genannte „Feedreader“, in denen Ihr komfortabel durch die neuen Artikel Eurer abonnierten Blogs „durchzappen“ und sie direkt im Feedreader lesen.

Um besser zu verstehen, ob Ihr mit dem Thema klarkommt, haben wir rechts in der Sidebar und hier im Artikel eine kleine Umfrage eingebaut, die uns dabei hilft, eventuelle Verständnisprobleme zu lösen. Denn es ist leider so, dass das Thema „Feeds“ heutzutage etwas stiefmüttelich behandelt wird – vollkommen zu Unrecht, denn es handelt sich um eine extrem nützliche Funktion.

Macht doch kurz bei der Umfrage mit – diese findet Ihr rechts in der Seitenleiste unter dem Titel „Bambis aktuelle Umfrage“. Vielen Dank.

Falsche Erwartungen…

Hier schreibt mal wieder Euer Ray, der ziemlich gefrustet von einem Gespräch mit einem „Kunden“ zurück kommt. Und nun will ich mir mal den Frust von der Seele schreiben. Und Ihr seid leider die Leidtragenden, die sich diesen Sermon durchlsen müssen.

Beruflich bin ich bei einem Ziegelhersteller als QS-Mann tätig, habe also einen 8-Stunden-Tag. Aber da ich ganz gut mit WordPress klarkomme, sicherlich auch ein Händchen für Styling und Aussehen habe und schon einige Websites und Blogs gestaltet habe, realisiere ich im Bekanntenkreis ab und zu auch mal einen Webauftritt – insbesondere für Firmen, die keine gescheite Website haben oder vielleicht auch gar keine. Das mache ich für eine warme Mahlzeit und ein wenig Trinkgeld, also keineswegs gewerblich.

Der Schwager eines Arbeitskollegen hatte mir einen kleinen Auftrag verschafft: die bisher sehr unübersichtliche, wenig moderne und nicht zu pflegende Website dessen Firma (immerhin 40 Mitarbeiter) zu überarbeiten. Die Rahmenbedingungen waren von Anfang an klar:

  • sehr überschaubarer finanzieller Aufwand für den Auftraggeber
  • Realisierung mittels WordPress, sodass Inhalte vom Auftraggeber gepflegt werden können
  • das Ganze mache ich, wenn ich Feierabend habe und wenn es fertig ist, ist es fertig

Also klar definiert. Ohne Vertrag, auf Vertrauensbasis. Soweit okay, damit komme ich zurecht.

Als dann beim ersten Meeting der Grafiker des Hauses einen Entwurf für eine künftige Website vorlegte, die er in Photoshop erstellt hat und alle so „ja, genau so und nicht anders!“ riefen, machte ich mich daran, das Ganze adäquat umzusetzen. Ich kniete mich nach Feierabend in die Gestaltung, versuchte so nah wie möglich an das angedachte Layout heranzukommen. Dann schrieb ich eine Mail an die Dame, die bei der Firma anscheinend federführend ist (ich nenne sie einfach mal „Frau Müller“, obwohl das nicht der richtige Name ist).

Bäm! Ein Schlag ins Genick!

Man teilte mir mit, dass das bisherige Ergebnis ja wohl gar nichts mit dem ursprünglichen Entwurf zu tun hat und ich nochmal kräftig nachbessern solle. Nun muss man dazusagen, dass ich von Anfang an klarstellte, dass ein Photoshop-Entwurf nicht 1:1 in WordPress umgesetzt werden kann. Also besserte ich nach und näherte mich dem Entwurf immer mehr an, probierte Plugins aus und feilte am Layout, auch mittels CSS-Hacks. Nach einem weiteren Meeting, das ich mit den Auftraggebern hatte, bei dem auch der Grafiker, der leider absolut keine Ahnung von Webdesign hat und auch nach einer praktischen Einführung in die Möglichkeiten von WordPress nach wie vor der Meinung war, dass „das doch gehen müsse“ und dass „[geeignete] PlugIns doch wohl immer gut dokumentiert und einfach zu finden seien…“ mich mit großen Augen anschaute und zusammen mit Frau Müller mich mit abschätzigen Blicken musterte, frei nach dem Motto (so kam es mir vor): „Was kann der Typ eigentlich?“

Das Meeting wurde sehr schnell unangenehm, als ich nach einem gänzlich inkompetenten Wortbeitrag von Frau Müller die Chance nutzte, in einer ihrer Redepausen einen Einwand zu formulieren und ich mit den Worten „wenn Sie mich mal ausreden lassen würden!“ von ihr gemaßregelt wurde.

Der Grafiker wiederum wiederholte gebetsmühlenartig sein Mantra „das kann doch nicht sein, dass dieses und jenes nicht geht! Kann doch gar nicht sein!“. Kurz zu seinen Vorstellungen: er ist der Meinung, dass sich eine Website pixelgenau, wie ein Printmagazin, gestalten lässt. Und zwar genau so, wie er es sich in Photoshop zusammengeklickt hat. Mit allen Fantasie-Elementen und transparenten Textkästen, die frei im Raum (bzw. auf der Webseite) schweben.

Warum tue ich mir das eigentlich an?

Nach einem Telefonat mit Frau Gonzales, die ja mittlerweile auch ein kleiner WordPress-Crack wird und langsam aber sicher weiß, was geht und was nicht, sagte sie mir: „Tu‘ Dir das nicht an!“ Tja, und jetzt sitze ich hier und frage mich, warum ich jemals zugestimmt habe, den Entwurf eines Photoshoppers umsetzen zu wollen. Geht einfach nicht, zumindest nicht für ein Taschengeld und wenn man nebenbei einen Vollzeitjob hat. Und wenn das Arbeitsklima nicht stimmt, keine Teamarbeit zustande kommt, schon man gar nicht.

Was lernen wir daraus?

In Zukunft werde ich keinem vorgefertigten Entwurf mehr zustimmen, der mir vorgestellt wird. Das kann man einfach nicht realisieren. Vielmehr werde ich Vorschläge machen, wie eine Website aussehen kann und den Dialog mit dem Auftraggeber suchen. Wenn das nicht gelingt, breche ich ab. Ich habe keine Lust mehr, mich mit (sorry) Kotzbrocken auseinanderzusetzen, die mich wie Lakaien behandeln und denken, eine gute, realisierbare Leistung für ein Taschengeld zu bekommen.

Hammer wieder was g’lernt.

Im Blog immer auf dem Laufenden bleiben: der RSS-Feed

Auf die Gefahr hin, dass ich Euch jetzt erzähle, was Ihr schon immer wusstet, tue ich es trotzdem: ich erzähle Euch heute, wie man immer auf dem aktuellen Stand bleibt, was Blogartikel betrifft. Nicht nur hier auf Bambi’s Getting Sexy, sondern bei jedem Blog. Das Ganze nennt sich „RSS-Feed“ und ist eine ziemlich praktische Sache. Diese kurze Anleitung ist hauptsächlich für alle geschrieben, die sich damit noch nicht auskennen – los geht’s.

Blogs und viele andere Webseiten haben eine sehr praktische Funktion, die Euch dabei hilft, keinen Blogartikel zu verpassen, ohne jedesmal den Blog oder die Seite aufrufen zu müssen, um zu schauen, ob es neue Artikel gibt: den so genannten RSS-Feed (oder einfach nur „Feed“). Klingt komisch, ist aber ganz einfach.

Vergleicht den RSS-Feed mit einer automatischen News-Funktion, die Euch meldet, wenn eine Webseite aktualisiert wurde und es etwas Neues zu lesen gibt.

So geht’s

rss-zaehlerBambi hat auf ihrem Blog – also hier – in der rechten Seitenleiste einen Zähler eingebaut, vor dem steht „Der Feed“. Zum einen sieht man im Zähler, wie viele Leser den Blog bereits „abonniert“ haben, zum anderen kann man dort auch Bambi’s Getting Sexy abonnieren, indem man darauf klickt. Moderne Webbrowser wie Google Chrome, Mozilla Firefox, Internet Explorer und Edge haben Funktionen eingebaut, die Euch das direkte Abonnieren erlauben. Also einfach auf den Zähler klicken und Ihr werdet in einem Dialog aufgefordert, anzugeben, wo der RSS-Feed abgelegt werden soll. Nachher habt Ihr ein neues Lesezeichen bzw. einen neuen Favoriteneintrag in Eurem Browser, der beim Darüberfahren mit der Maus ausklappt und Euch eine Liste aller Artikel anzeigt, die geschrieben wurden. Dies könnt Ihr dann ganz einfach aufrufen und der Lesespaß geht los.

Ich kann Euch leider keinen kompletten Grundkurs in die Bedienung Eures Browsers geben, aber hier und hier könnt Ihr Euch noch ein wenig über das Thema informieren, wenn Ihr noch mehr wissen wollt.

Abonnieren – kostet das was?

Selbstverständlich ist das „Abonnieren“ eines Feeds kostenlos, aber die Bezeichnung ist natürlich verwirrend: es handelt sich nicht etwa um ein kostenpflichtiges Zeitschriftenabo (könnte man ja vermuten), sondern die Bezeichnung hat sich einfach eingebürgert.

Wie kann ich Feeds von anderen Webseiten abonnieren?

rss-verenaHier bei Bambi’s Getting Sexy hat die Webmasterin das über die Anzeige des Zählers realisiert – auf anderen Webseiten sieht das anders aus. Es hat sich über lange Jahre ein mehr oder weniger einheitliches, aber gut erkennbares Symbol eingebürgert, das für RSS-Feeds steht. Oftmals bekommt Ihr auch in der Adressleiste Eures Browsers dieses Symbol angezeigt. Und wenn gar nichts auf der Seite angezeigt wird: einfach ein /feed an die Webadresse hängen, z.B. www.bambisgettingsexy.de/feed. Das Ergebnis ist das Gleiche.

Auf den meisten Seiten kann man aber nicht nur den RSS-Feed für die Artikel abonnieren, sondern auch den Feed für die Kommentare, so wie im Bild angezeigt bei Verena. Am besten einfach ausprobieren, da kann nichts passieren. Und wenn Ihr einen Feed nicht mehr abonnieren wollt (also nicht mehr über die neuesten Artikel oder Kommentare informiert werden möchtet), dann könnt Ihr ihn einfach abbestellen, indem Ihr ihn löscht.

Ordnung machen im Browser und Komfort erhöhen

dyn-lesezeichen-ff

Wenn Ihr nun viele Feeds abonniert habt, dann könnt Ihr sie natürlich auch ordnen und sortieren – es sind schließlich nur Lesezeichen oder Favoriten, die beliebig in andere Ordner geschoben und beliebig umsortiert werden können. Und es gibt auch so genannte „Feedreader“, die Euch alle Eure Feeds anzeigen und durch die Ihr Euch ganz einfach durchklicken könnt, ohne die jeweilige Seite direkt besuchen zu müssen. Aber auch wenn Ihr keinen Feedreader nutzt, kann man sich das Leben komfortabel gestalten – Firefox etwa hat die Funktion „Dynamische Lesezeichen; nebenstehend seht Ihr, wie das bei mir aussieht.

Ich empfehle übrigens Feedreader, die sich direkt in den Webbrowser einklinken und von dort aus gestartet werden können, es gibt aber auch viele Programme, die unabhängig vom Webbrowser funktionieren. Sucht doch einfach mal nach folgenden Stichworten: Feedreader +chrome oder Feedreader +firefox und schaut Euch an, was es da so alles gibt.

Und jetzt: ausprobieren! Gutes Gelingen und viel Spaß! :-)

Nachtrag:

inoreader_scrEine wirklich gute und simple Lösung, wie man im Firefox (und wahrscheinlich auch in Chrome) bequem RSS-Feeds lesen kann, ist der INOREADER. Man meldet sich kostenlos auf deren Website an und danach steht einem das wirklich gut gelungene Interface zur Verfügung, das ähnlich aufgebaut ist wie z.B. Outlook. Ich habe Euch mal einen Screenshot eingefügt, damit Ihr seht, was ich meine. Die Möglichkeiten, das Ganze an seine eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anzupassen, sind sehr umfangreich.

Links könnt Ihr Eure Feeds organisieren (auch bestehende Feeds aus anderen Programmen können importiert werden als OPML-Datei), links daneben sieht man die Artikel des Feeds und rechts kann man den Feed lesen. Sollte jeder, der ein E-Mail-Programm nutzt, sofort intuitiv bedienen können.

Einen neuen Feed hinzuzufügen ist auch ganz einfach – man klickt in das Suchfeld oben links und gibt beispielsweise bambisgettingsexy.de ein und bekommt sofort angeboten, den Feed zu abonnieren. Klappt natürlich auch mit jeder anderen Website, die einen Feed anbietet. Auch sehr schön: man kann die Sprache auf Deutsch umstellen (nicht jeder möchte sowas in Englisch haben).

Der Colabraten

Heute möchte ich euch eine ganz besonders leckere Empfehlung vorstellen: Den Colabraten!

colabraten2Meine Frau und ich kochen sehr gerne zusammen und sind ständig auf der Suche nach neuen kulinarischen Herausforderungen, die nicht alltäglich sind. Die Frage meiner lieben Frau „Was kochen wir denn am Wochenende?“ beantwortete ich mit „Wir machen einen Colabraten“. Darauf gekommen sind wir nicht durch Martina und Moritz vom WDR, sondern durch Petra und Reiner aus dem Bergischen Land.

Es handelt sich dabei um einen Schweinebraten (geht sicher auch mit Rinderbraten), der in einer besonders abgefahrerenen Marinade eingelegt wird, die unter anderem Cola enthält. Der Clou dabei ist, dass die in der Cola enthaltene Phosphorsäure das Fleisch schön zart macht. Wer Sauerbraten mag, der mag auch den Colabraten. Und wer sagt, ein Braten müsse teuer und aufwändig sein, der irrt! Wenn ihr selbst einmal einen schönen Colabraten zubereiten wollt, verrate ich euch jetzt, wie das geht. Und lasst Euch bitte nicht von den Zurtaten verunsichern – das klingt alles merkwürdig, ist aber superlecker. Und die Sauce ist einfach der HAMMER! So eine leckere Bratensauce habe ich selten gegessen.

ZUTATEN:

  • 1 kg Braten, z.B. Schweinenacken oder Schweinelachsbraten
  • Salz und Peffer
  • 1 Tüte Zwiebelsuppe
  • 1 Tasse Tomatenketchup
  • 1 Glas Mango-Chutney
  • 0,5 l Cola
  • Chilipulver
  • 2 TL (Gefro-)Instant-Brühe
  • Öl zum Braten

ZUBEREITUNG:

colabraten1Fleisch abwaschen, mit Küchenpapier abtupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben.

Zwiebelsuppe, Ketchup, Mango-Chutney, Cola, Chilipulver und Brühe-Pulver in einer Schüssel mischen, das Fleisch hinzugeben und mit der Marinade begießen. Am besten über Nacht oder länger im Kühlschrank ziehen lassen, dabei alle paar Stunden mit der Marinade übergießen.

Nach der Marinierzeit Fleisch herausnehmen, etwas abtropfen lassen und im Bräter von allen Seiten in etwas Öl anbraten. Darauf achten, dass nichts schwarz wird, also Hitze bei Bedarf etwas runterdrehen (der Zucker in der Marinade verkohlt schnell).

Marinade in den Bräter zum Fleisch gießen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für mindestens 2 Stunden in den Backofen schieben.

 

Wir haben incl. Beilagen (Kartoffelknödel und Salat) 13,- € bezahlt und 2 Tage lang davon gegessen. Ein einfaches und super-leckeres Rezept, mit dem Ihr mächtig Eindruck macht!