Ich bin Dr. Bambi Gonzales, Chefredakteurin von "Bambi's getting sexy" jung, innovativ, verrückt, lustig, weiblich, wandlungsfähig, Ehefrau, Tochter, Freundin, Bloggerin, Katzenadoptivmutter, Weltenbummlerin und viele Leidenschaften mehr!

Schiebegardinen – ein Abenteuer

Liebe Leser,

kennt ihr das? Ihr möchtet euer Heim noch schöner machen, als es eigentlich schon ist? Ihr fahrt zu einem schwedischen Möbelhaus und kauft eine wunderschöne Schiebegardine, die euch aber an den Rand des Wahnsinns treibt? So geschehen, heute. An einem Sonntag. Eigentlich schon vorher.

Es begann mit dem Kauf einer solchen. Schiebegardine. Eine Gardine dieser Art mussten wir umtauschen, weil der Stoff in der Mitte eingerissen war. Gottchen, beim nächsten Möbelhausbesuch einfach umtauschen, bitteschön, was solls! Ha! Also heute dann ein neuer Versuch der Montage!  Ein ähnliches Exemplar hängt schon in der Wohnung meines Liebsten. Da es schon ein Weilchen her ist, dass wir seine Gardine anbrachten, mussten wir uns erst einmal in die Bedienungsanleitung einlesen. Die Anleitungen des schwedischen Möbelhauses an sich sind für den Hobby-Heimwerker eigentlich sehr verständlich. Bei der Anleitung der  Schiebegardine sah es allerdings schon etwas anders aus. Jedoch hatten wir aus der Gardine meines Freundes etliche Lehren gezogen und mit ein bisschen Alkohol und gesundem Menschenverstand hatten wir diese dann doch recht flott angebracht und somit war das technische eigentlich kein Problem. Wir rechneten jedoch nicht damit, dass der Stoff meiner Gardine vom Werk aus  leider falsch rum aufgerollt war. Ich möchte damit sagen, wir rollten den Stoff aus, brachten die Schiebeleiste an und zack! Beim Aufhängen, tja hing sie falsch rum. Also so eine verdammte K….e!!!! Aber wir beide lassen uns hier so gut wie gar nicht aus der Ruhe bringen. Gut, es war fast soweit muss ich gestehen, aber was will man machen! Und dann war es soweit, alles fertig und so sieht unser Ergebnis aus:

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Ich bewohne derzeit noch eine Maisonettewohnung und hinter der tollen Schiebegardine verbirgt sich nun mein Schlafbereich. Der Vorteil hierbei ist, das der große Raum in der oberen Etage meiner Wohnung so ein wenig abgetrennt ist und durch das Motiv der Gardine der Raum einen wunderbaren Farbtouch bekommt.

Heiraten ?! Eure Meinung ist gefragt!

Liebe Leser!

Nun habe ich schon einiges zur  bevorstehenden Hochzeit berichtet. Bis zum vorigen Jahr hätte ich nie gedacht, dass die Ehe ein Lebensmodell für mich wird. Ich habe mir vorher nie Gedanken zu diesem Thema gemacht, bzw. war auch nie DER PARTNER in meiner Vergangenheit dabei, bis ich nun doch DEN MANN meines Lebens per Zufall getroffen habe.

Wie seht ihr das, liebe Leser? Auch eure Meinung interessiert mich!

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Familienzuwachs? Das geht auch vor der Hochzeit!

Ihr Lieben!

Ja, auch das Thema „Familienzuwachs“ sollte in meinem Blog nicht unerwähnt bleiben!

Wir haben uns entschieden, eine kleine Familie zu gründen . Was bei uns heisst, dass wir das  Stichwort „Familie“ für uns ein kleines bisschen anders definieren.

Mein Zukünftiger Ehemann und ich haben uns vor ca. drei Jahren kennen- und liebengelernt. Wenn wir uns evtl. schon 10 Jahre eher kennengelernt hätten, dann würden wir vermutlich wie viele andere Paare eine Familie mit ein oder zwei Kindern gründen. Da wir uns für dieses Vorhaben jedoch schon ein wenig zu alt fühlen, haben wir uns für eine ganz andere Variation der Familie entschieden.

Noch vor unserer Hochzeit haben wir ein kleines Wesen quasi „adoptiert“.

Darf ich vorstellen?

Tadaaaa!!!!!

Unser Familienzuwachs! Ein kleiner Kater, gerade 4 Wochen alt!

Er hat auch schon einen richtigen Katzennamen! Wir hatten lange überlegt, ob wir ihn „Orang Utan Klaus“ nennen wollen, haben uns aber dann schließlich doch  für „Baby Hübner“  (ein Figurenname  aus der Augsburger Puppenkiste) entschieden! :-)

Ich hatte ja schon in einem Artikel erwähnt, dass sehr lange, ein liebevolles Katzenmädchen namens Shirly das Leben und die Wohnung mit mir geteilt hat. Sie war das tollste und treueste Kätzchen, dass ich je kennenlernen durfte. Umso schwerer fiel es mir bzw. uns, als wir voriges Jahr unser Katzenmädchen über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten, da sie voriges Jahr sehr krank wurde.

Ich habe lange Zeit gebraucht, bis ich sie loslassen konnte und jeder Katzenbesitzer kennt das Gefühl, wenn er sagt: Jemals wieder eine Katze? Nein, sowas schönes bekomme ich nie wieder.

Der Zufall wollte es aber, dass uns eine Bekannte erzählte, dass ihre Katze „guter Hoffnung“ ist.
Und mein Verlobter war der erste, der mir von dem bevorstehenden Ereignis erzählte.

Lange habe ich mich gesträubt, das eine neue Katze in unser Leben tritt. Aber durch die tollen, liebevollen und vernünftigen Argumente meines zukünftigen Ehemannes (Danke dir M. an dieser Stelle! Ich liebe dich!), waren nach einiger Zeit die Zweifel und Ängste verschwunden! Und dann kam der Moment, als der kleine tierische Erdenbürger das Licht der Welt erblickte! Als wir die ersten Fotos geschickt bekamen, da war es um mich geschehen! Nach einiger Zeit haben wir uns aus dem Wurf dann unser Katzenbaby ausgesucht. Wir haben es bereits zweimal besucht und wir können die ca. 6 Wochen, bis wir es zu uns nach Hause holen dürfen, kaum abwarten! Von der Bekannten werden wir beinahe täglich mit Fotos und Videos über den kleinen Mann versorgt. So können wir jede Woche beobachten, wie er sich langsam aber sicher entwickelt!

Selbstverständlich seht ihr auch hier in diesem Blog immer wieder Bilder von Baby Hübner und wie er dann demnächst bei uns einzieht! 

Tja, liebe Leser auch so kann Familienplanung aussehen! 


Der Countdown läuft! Noch nicht mal mehr 100 Tage bis zur Hochzeit

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, da wird es aber jetzt mal wieder Zeit!

Es liegt daran, dass wir jetzt in der finalen Planungsphase unserer Hochzeit liegen. Viele Dinge sind bereits erledigt, einige Dinge müssen noch geplant werden.

Doch das wichtigste haben wir bereits erledigt: Die Anmeldung der Eheschließung! Yeeeaaah!

Vorige Woche haben wir unsere Eheringe beim Juwelier unseres Vertrauens ausgesucht und bestellt. Das war ein besonders schöner Moment für uns beide.! Dort haben wir eine sehr nette Beraterin gehabt, die Chemie zwischen uns und der Dame stimmte auf Anhieb. Wir haben uns natürlich im Vorfeld schon Gedanken über unsere „Wunschringe“ gemacht (welches Material, welche Höhe die Ringe haben sollten, etc.). Wir wurden professionell von der Dame beraten, sie nahm sich Zeit und somit hatten wir tatsächlich „unsere Ringe“ gefunden. Derzeit werden sie auf Maß hergestellt und in ein paar Wochen können wir die Ringe dann schon abholen.

Das nächste Vorhaben wird der Anzug des Bräutigams sein. Auch ein sehr spannendes Thema, ich bin gespannt, ob wir seinen Wunschanzug genauso rasch finden, wie mein Brautkleid gefunden war!

Anschließend wird das Essen bei der Feierlocation festgelegt. Danach kommt die kiffeligste Aufgabe, die Tischordnung muss aufgestellt werden (wer passt zu wem, wer kennt wen oder auch nicht, wer könnte zu wem passen usw.) Auch dies wird eine sehr spannende und auf jeden Fall lösbare Aufgabe sein.

Ihr Lieben, ich kann euch sagen, dass alles, was wir bisher schon geplant und erledigt haben bzw. noch erledigen müssen macht unglaublich viel Freude!

Demnächst hier wieder mehr!

Brautschuhe müssen nicht immer weiss sein!

Liebe Leser, heute möchte ich mal das Thema Brautschuhe ansprechen. Zu einem tollen Brautkleid – was ich schon habe – gehören auch schöne und vor allen Dingen bequeme Brautschuhe. Vieles, was wir bisher für die bevorstehende Hochzeit planen konnten, ist durch wunderschöne Zufälle entstanden. So auch bei meinen Brautschuhen. Die haben wir rein zufällig  bei einem Einkaufsbummel entdeckt. Wobei hier mein Bräutigam die zündende Idee hatte. Wir kamen an einem Schuhladen vorbei und mein Schatz sah zufällig im Schaufenster meine „Traumschuhe“:

Meine erste Reaktion darauf war:  „Näh, näh, näh!!! Ich zieh doch keine roten Schuhe auf der Hochzeit an, näh!“ Aaaaaber es dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, indem ich meiner besseren Hälfte und seinem guten Geschmack recht gab. Ich verrate an dieser Stelle wohl nicht zu viel, wenn ich unser Konzept vorstelle: Unsere Hochzeit ist in den Farben des Stadtwappens einer bekannten Stadt am Deutschen Eck gehalten: rot/weiß. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwar noch kein Brautkleid, wusste aber schon, wohin hier die Richtung gesehen sollte. Das Brautkleid sollte klassisch weiß sein. Also mutig voran und erstmal die Schuhe sichern. Hier gibt es einen unschlagbaren Vorteil, dass man diese Schuhe auch noch nach der Hochzeit tragen kann. Kurze Zeit später fand ich dann auch schon mein Traumkleid in weiß. Gestern hatte ich den zweiten Anprobe-Termin meines Brautkleides und hab hierzu direkt die Schuhe mitgebracht. Und ich muss sagen, es sieht hammermässig toll aus! Weisses Kleid und rote Schuhe! Mein Brautkleid ist ein wunderschönes, zweiteiliges Kleid der Marke „Rembo-Styling“, muss noch ein wenig angepasst werden. Ich kann jeder Braut den Tipp geben, die Schuhe zu den Anproben einfach mitzunehmen, denn man bekommt einen guten Gesamteindruck und es gibt auch hier den unschätzbaren Vorteil, dass man direkt sehen kann, ob in der Länge des Kleides Änderungen vorgenommen werden müssen.

Der nächste Punkt wäre also nun erledigt! Wobei, moment, das Thema Bambi und Pumps ist so eine Sache. Ich werde in den nächsten Wochen ein bisschen trainieren müssen, um auf höheren Absätzen eine gute Figur zu machen! Grins!

Hochzeit, kann Stress schön machen?

Lange habe ich nichts mehr über DAS Ereignis in diesem Jahr geschrieben. Unsere Hochzeit! Das liegt daran, dass es bei einer Hochzeit einiges zu planen gibt. Was Freude macht. Aber auch manchmal in ein kleines bisschen Stress verursachen kann. Bisher hält sich der Stress aber im kleinen Rahmen.

Die ersten Vorbereitungen haben schon im Vorjahr stattgefunden. Es begann mit der Planung des Hochzeitsdatums, der Vorreservierung der Location für die standesamtliche Trauung, der Reservierung der Partylocation und dem Hochzeitsredner. Allein das hat schon eine Menge Spaß gemacht.

Bei Behördengängen, die im Vorfeld einer Hochzeit unumgänglich sind, sieht es beim Thema „Stress“ schon etwas anders aus. Wenn man nicht am Wohnort heiratet, sondern an einem anderen, viel viel schöneren Ort, mit besonders tollen Möglichkeiten von standesamtlichen Trauorten sieht das ganze schon anders aus. Die Anmeldung der Eheschließung beim Standesamt unserer Wahl ist 6 Monate vor der Hochzeit möglich. Die Reservierung der standesamtlichen Trauung war übrigens schon ein Jahr im Voraus möglich. Das gab uns im Vorfeld schon viel Planungssicherheit, was die Location für die Feier anging, die wir übrigens auch schon reserviert haben. Da empfehle ich jedem Brautpaar, sich so früh wie möglich um diese Orte kümmern.

Bei der Vorsprache zwecks Anmeldung der Eheschließung sind verschiedene Unterlagen notwendig, um die sogenannten „Voraussetzungen für die Ehefähigkeit“ zu prüfen, wie es im Behördendeutsch so schön heisst. Die Standardunterlagen, soviel kann hier gesagt sein sind:

– Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtenregister für die Anmeldung der Eheschließung
– Personalausweis
– und wenn man nicht am Wohnort heiratet – wie in meinem Fall – eine Aufenthaltsbescheinigung

Also führte mich mein erster Weg zum Standesamt meiner Geburtsstadt. Viele Behörden bieten  an, entsprechende Urkunden online oder per mail zu bestellen. Bitte hier nicht im Internet einfach nach entsprechenden Möglichkeiten googlen, sondern unbedingt über die entsprechende Seite der Stadtverwaltung (z. B. www.entsprechendeStadt.de) informieren. Es gibt leider im Internetangebot viele schwarze Schafe, die sich als Behörde ausgeben, euch die gewünschte Urkunde bestellen, jedoch mit enorm hohen Gebühren. Die Standardgebühr einer solchen Urkunde liegt bei den jeweiligen Gemeinden bei ca. 10,– €. Da ich zufällig im öffentlichen Dienst tätig bin, gebe ich euch diesen gut gemeinten Rat gerne!

Ich bevorzugte für meine Anforderung die persönliche Vorsprache. Was an sich kein Problem darstellte, die Standesbeamtin war sehr freundlich, leider aber nicht die entsprechende EDV, die den Registerausdruck ermöglichen sollte.Mir standen da die Schweißperlen auf der Stirn, da ich die Urkunde relativ schnell brauchte.  Die nette Dame bat mir aber an, mir die Urkunde postalisch zuzuschicken. Auch hier sei gesagt, die entsprechenden Unterlagen vom Standesamt sind im Original und durch einen Standesbeamten beglaubigt bei der Anmeldung der Eheschließung vorzulegen.
Die gewünschte  Urkunde wurde mir  wunschgemäss so flott zugeschickt, dass ich sie zur persönlichen Vorsprache bereithalten konnte.
Wie erwähnt heirate ich nicht an meinem Wohnort, also musste ich durch mein Einwohnermeldeamt eine sogenannte „Aufenthaltsbescheinigung“ ausstellen lassen. Sie dokumentiert zum einen, wo man wohnrechtlich gemeldet ist, zum anderen aber auch, wann man wo geboren ist, welche Konfession man hat und ganz wichtig, dass man ledig ist. Auch hier bitte genau aufpassen, was man beim Einwohnermeldeamt gefragt wird. Bei der sogen. „Meldebescheinigung“ steht nur, wo man gemeldet ist, aber alle weiteren wichtigen Infos fehlen. Mit der Aufenthaltsbescheinigung kann das Heirats-Standesamt bei Vorlage der Abschrift aus dem Geburtenbuch, der Aufenthaltsbescheinigung und dem Personalausweis die Ehefähigkeit prüfen.

Also sind wir dann vor einigen Tagen zu unserem „Hochzeitsstandesamt“ gegangen. Alle Unterlagen waren vollständig und die Ehefähigkeit geprüft und CHECK!!! Der Standesbeamte vor Ort war sehr freundlich und hat uns gut beraten. Auch, was die Festlegung unseres Ehenamens anging.  Und endlich ist der nächste, sehr wichtige Punkt erledigt!

Wie ihr seht, ist behördlicher Stress im Vorfeld unvermeidbar, aber wenn man sich rechtzeitig kümmert, kann dieser Stress doch sehr positiv sein!

Kurztrip nach München–Teil 1

Hallo liebe Leser!

Heute möchte ich euch von einem wunderbaren Kurztrip nach München berichten. Neben den Vorbereitungen für die bevorstehende Hochzeit im September, hatten mein Schatz und ich bereits vor einigen Wochen überlegt, einen kleinen Wochenendtrip nach München zu planen. Da meine bessere Hälfte als Chemiker bei einem Hersteller für Tonbaustoffe tätig ist, lag es nahe, den Kurzurlaub mit einem Besuch auf der BAU 2015 in München zu verbinden. Die BAU ist die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme.

München ist einer meiner Lieblingsstädte in Deutschland. Ich war bereits einige Male dort. Für mich ist München ein Quell der Lebensfreude, daher war es für uns schnell klar in die Planung überzugehen.

Über das Internetportal “wimdu” war schnell eine preiswerte, tolle kleine Ferienwohnung in der Nähe des Messegeländes gefunden

Wenn man in München mit dem Auto unterwegs ist, kann man froh sein, wenn man eine Unterkunft incl. Parkplatz bekommt. Das war auch hier dank “wimdu” kein Problem. Direkt hinter dem Haus war eine S-Bahnanbindung vorhanden, die im 20-Minuten-Takt in Richtung Innenstadt führte. In knapp 10 min. waren wir in der Innenstadt, direkt im Getümmel am Marienplatz:

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Nach dem Messebesuch ging es geradewegs in Richtung Marienplatz, da wir uns so langsam aber sicher auch mal dem Thema “Abendessen auf gut bayrisch” widmen wollten. Aufgrund der BAU 2015 war dies ein relativ schwieriges Unterfangen, da die Stadt rappelvoll war. Aber, warum verzweifeln, wenn man ein stadtkundiges”Bambi” dabei hat.

Schnell war ein tolles Restaurant gefunden, das Restaurant “Zum Spöckmeier”. Ein typisches Lokal in netter Münchner Atmosphäre, urgemütlich und absolut faire Preise. Wer sagt, München sei teuer, der hat sich nicht richtig umgeschaut. Der “Spöckmeier” ist ein Traditionswirtshaus und eines der besten Häuser am Platz, aber trotzdem nicht zu teuer und für jeden Geldbeutel erschwinglich. Trotz Hochbetrieb bleiben die Bedienungen sehr aufmerksam und sind sehr freundlich und nicht aus der Ruhe zu bringen.

Da ich ein Fan von deftiger Küche bin, war für mich auch schnell ein passendes Gericht gefunden, Allgäuer Kässpätzle:

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Auch für den Liebsten war schnell ein leckerer “Bauernschmaus” gefunden. Was mir an meinem Schatz absolut neu war: Zum ersten Mal konnte er seine Portion nicht vollständig verzehren; schon nach der Hälfte der Portion begann die Herausforderung: Mann gegen Masse! Was dann so aussah: 

WP_20150123_21_24_46_ProTrotz gutem Zuredens meinerseits, musste er nach der Hälfte kapitulieren, da konnte dann nur noch ein kleines Schnäpschen helfen.

Am nächsten Tag ging es dann auf den weltberühmten Viktualienmarkt. Ein absolutes Muss für jeden Münchenbesucher.

Der Viktualienmarkt wurde 1807 als „Kräutlmarkt“ auf dem Gelände des Heiliggeistpitals angelegt. Mit der Zeit wurde der kleine Markt erweitert und zum Viktualienmarkt (Viktualien ist ein spätlateinisches Wort für Lebensmittel) umbenannt.
Auch heute findet man an den zahlreichen „Stand’ln“ auf dem Viktualienmarkt exotisches und einheimisches in frischer und bester Qualität.

Shopping stand natürlich auch auf dem Programm. Beinahe hätte ich bei dieser Brille zugeschlagen: WP_20150124_008

ABER, der Preis in Höhe von 156,—€ und die Tatsache, das man zum Tragen eines solchen Modells unglaublich viel Mut haben muss, hielt mich dann schnell vom Kauf ab. Smiley

 

So, meine lieben Leser. Das war der erste Teil unseres Reiseberichts. Demnächst mehr an dieser Stelle!

Ein halbes Kilo Schal

 

WP_20150118_18_04_26_ProWenn es Winter wird bzw. ist, dann wird man manchmal erfinderisch, weil man nicht nur vor dem Fernseher verbringen möchte, ohne irgendwie ein bisschen körperlich aktiv zu sein. Also entschied ich mich dafür, mal wieder das Stricken anzufangen. Der Zufall beim Einkauf wollte es einfach , dass ich eine schöne Wolle in Form eines Effektstrickgarns gefunden habe und es dauerte nicht lange, dass ich mich dafür entschied, die Wolle zu erwerben.

Ich muss dazu sagen, dass ich einige Jahre nicht mehr gestrickt habe. Ich kann auf jeden Fall den Spruch unterschreiben: “Man verlernt nix, was man einmal gelernt hat”. Ein zwei Überlegungen und es ging los. Anfangs wollte ich eigentlich eine Schlauchschal stricken, hatte aber leider nur ein Set mit 4 x 50 g Wolle. Als ich schon fast zwei Knäule gestrickt hatte, stellte ich fest, dass das Set zu wenig für einen Schlauchschal war. Also, alles wieder aufgeribbelt. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich wäre ein “Strick-Autist”, der immer wieder anfing zu stricken, aber eigentlich nie fertigwerden will. Also musste ein anderer Plan her. Pullis oder Jacken habe ich noch nie gestrickt, wollte ich auch nicht. Ich begann, die Retro-Variante eines Schals zu stricken. Und zwar in der Variation “eine Masche rechts, eine Masche links”. Aber auch hier stellte ich fest 4 Knäule reichten einfach nicht.Mal eben neue Pakete konsumieren, ist manchmal nicht so einfach.  ABER: Warum verzweifeln, wenn man einen cleveren Verlobten an seiner Seite weiß!!!!!

Der Mann meines Herzens besann sich auf seine mannigfaltigen Kenntnisse im Bereich der Internetrecherche und tadaaaaaaaaaaa!!!! Er fand, was ich doch so verzweifelt suchte!!  Dazu muss ich erwähnen, woher ich die Wolle habe: Sie ist von LIDL und ich hatte sie scheinbar zum dem Zeitpunkt gekauft, als diese Sonderaktion schon fast beendet war Hier zur Ansicht die verwendete Wolle: WP_20150118_18_15_38_Pro Da wurde dann nicht lange gefackelt und direkt zwei Pakete online bestellt. Und die neu entdeckte Leidenschaft konnte alsbald weitergehen. Ich konnte mit dem Stricken gar nicht mehr aufhören, somit wurden 9 Knäuel Wolle gnadenlos verstrickt. Endergebnis somit: 1/2 Kilo Schal! Gestern früh – 01:30 Uhr – beim Fire-TV-Gucken wurde das Prachtstück fertig. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wozu man als weibliches Wesen imstande ist: Den Splatter-Thriller “Maniac” schauen und nebenbei stricken.

Jetzt bin ich für den kalten Winter gut gerüstet!

Haare und Frisur – Wie passt das zusammen? Die Chronik eines (kleinen) Leidens

Nun zum einem Projekt, welches mir besonders am Herzen liegt. Meine (momentan nicht direkt ähm vorhandene) Frisur. Ich hatte schon berichtet, dass ich für die Brautfrisur meine Haare wachsen lasse. Was zur Zeit ein schwieriges Unterfangen für mich ist. Und zwar liegt der Fall so, dass ich seit dem Antrag nicht mehr beim Frisör (Hilffffffffffffffffffffffeeeeeeeeeeeeeeee!) war. Begonnen habe ich mit dieser Haarlänge:

Bambi Anfang 2014

Ihr habt vielleicht schon in den vorherigen Posts gelesen, dass ich seit dem Heiratsantrag wacker dabei bin, wie man hier so schön sagt, die Haare wachsen zu lassen.

Mittlerweile sind 5 Monate und ein paar Tage vergangen und ich bin bei dieser Haarlänge angekommen:

Gleiches  Bambi,Harfrabe braun, ohne Piercing, dafür mal mit Brille

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was es an KRAFT kostet, nicht zum Frisör zu gehen. Heute zum Beispiel. Ich bin zufällig am FRISÖR MEINES VERTRAUENS vorbeigefahren, konnte einen raschen Blick in den gemütlichen Salon mit den netten Haarkünstlerinnen werfen, aber nein! Doch nur vorbeigefahren! Nicht angehalten! Keinen Termin vereinbart!
Ich versuche nun solange wie möglich durchzuhalten. Jeder Zentimeter, der jetzt abgeschnitten würde, fehlt mir wieder an Länge. Irgendwann muss ich mal hin, damit die Haarspitzen nicht leiden. Obwohl es mir so vorkommt, als würde ich meine Haarspitzen manchmal wimmern hören. Oder es ist nur der Schalk, der mir im Nacken sitzt!

In regelmässigen Abständen lasse ich euch teilhaben – mit aktuellen Bildern – in vielen netten Lebenslagen – mit immer länger werdenden Haaren.